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22.05.2007 19 22 pet #2596
Ich meine, es gibt unmögliche und mögliche Situationen. Momentan bin ich an der Konstruktion einer unmöglichen Situation beteiligt. Meine Tranigkeit hat mich ins Bett verschlagen. Eigentlich wollte ich schlafen. Doch, als ich so da lag, kam mir erstmals in den Sinn, wenn ich schon alleine so hier liege, mein Powerbook ins Bett zu nehmen. Ich habe an anderer Stelle ja schon über seine betörenden Pheromene Bericht erstattet. Das Powerbook ist ja auch warm und so und ich bin furchtbar einsam. Nachdem ich also das Teil ins Bett genommen habe, bekam die Unterseite Fieber. Ich habe meine Bettdecke so drapiert, dass sie auf meinen Beinen zu einem Quasi-Tisch wird. Rücken an die Wand gelehnt. Dieses Setting führte eben nun zu einer erhöhten Temperatur, da die Belüftung nicht mehr gewährleistet war und so sitze ich jetzt auf der zusammengefalteten Bettdecke und habe das Powerbook auf einen Stuhl gestellt. Nun fragt es sich, worin die unmögliche Situation besteht. Sie besteht darin, dass meine Füsse eingeschlafen sind und ich zu faul bin, sie wieder aufzuwecken. Ueberhaupt bin ich zu faul um irgendwas noch zu bewegen. Ich bin eigentlich nicht mehr im Bett, bin aber auch nicht nicht im Bett. Das mag alles etwas schräg erscheinen.
04.05.2007 21 30 pet #2503

Spreitenbach ist böse. Spreitenbach ist gemein. Spreitenbach sollte verboten werden. Erinnerung an Spreitenbach vor Weihnachten
04.05.2007 21 29 pet #2590
Neben einer schwach leuchtenden Zwergenlampe in einem mir bis vor einigen Wochen unbekannten Zimmer sitzte ich und warte, bis die Zeit vergeht. Sie vergeht nicht, ich vergehe in ihr. Schönheit ist, wenn alles stimmt. Und es stimmt fast alles. Die Beinaheschönheit weckt in mir den Wunsch nach der vollkommenen und ich werde traurig. Aber nur für einen Moment. Ich geniesse das Leben und meine Lunge findet es ungeniessbar wie ich das Leben geniesse. Ich sehe nicht ein, wie meine gewonnene Schönheit zerbrechen könnte. Sie zerbricht nicht. Ich breche auf.
07.03.2007 17 09 pet #2550
Ich werde immer fetter. Bin bereits zu einem Yeti angewachsen, der zu platzen droht. Meine Grössenfantasien wurden genährt durch das Reinzappen in eine dieser "Dokumentarsendungen" über Legenden, wie dem Bigfoot in Nordamerika. Von Bigfoots wurden bisher anscheinend nur Fussspuren gefunden und es gibt Anthropologen, denen man Gipsabdücke von Fussspuren zusenden kann. Unter grellem Neonlicht analysieren sie die Abdrücke und stellen akribische Untersuchungen an, um sie nachher dem neugierig fragenden Journalisten zu erläutern. Gesehen haben diese Wesen schon einige. Uebergewichtige sensationsgeile Fischer und irgendwelche Jäger. Ich werde immer fetter. Und gefilmt wurden sie auch schon - aber nur einmal. Dass ich immer fetter werde und alle Fernsehgeräte dieser Welt platttreten werde, interessiert hingegen niemand. Ich bin enttäuscht.
13.02.2007 22 02 pet #2533
Vals. Heute morgen hat Frau T. von Lawinenniedergängen, fälschlichen Bombenabwürfen der Allierten sowie Ueberschwemmungen berichtet. Die Aufzählung der Toten und wie sie gestorben sind, war lang. Am Nachmittag Besuch Therme. Buch gelesen. Heimreise.
12.02.2007 22 43 pet #2530

Vals. Restaurant Glenner. Am Stammtisch sitzen in wechselnder Zusammensetzung Einheimische. Gmurmel, lange Pausen, Wetter, Dünger im Kustschnee, Arbeit, Anne Nicole Smith. Geldgeklimper. Ein Bart mit Hund verlässt Tisch. Wird ersetzt durch einem Schnauz. Am Mittag Zimmer bezogen. Habe Ankunft wegen der Jassrunde von Frau Tönz zwei Stunden vorverlegt. Frau Tönz hat mir das Wetter erklärt. Vals hat Wetter, das nicht in Leutschenbach gemacht wird. Nette Situation mit Frau Tönz droht kurz zu kippen: fragt mich, ob ich das heimische Wasser trinke. Werde Lüge morgen in Therme reinwaschen. Habe kleine Wanderung von Gadastatt über Soladüra nach Vals unternommen. Apere Hänge. Zwei Gemsen gesichtet. Nebel. Spuren im Schnee aus Augen verloren. Schliesslich Strasse. In Beiz Durst mit Cola gelöscht. Zwischenbilanz: das Wetter in Vals wird in Atlanta gemacht und der Vater von Anne Nicole Smiths Kind sitzt am Stammtisch von Vals.
12.02.2007 22 28 pet #2529
vals. restaurant glenner. am stammtisch sitzen in wechselnder zusammensetzung einheimische. gemurmel, lange pausen, wetter, dünger im kunstschnee, arbeit, anne nicole smith. geldgeklimper. ein bart mit hund verlässt tisch. wird ersetzt durch einen schnauz. am mittag zimmer bezogen. habe ankunft der jassrunde von frau tönz wegen zwei stunden vorverlegt. frau tönz hat mir das wetter erklärt. vals hat
07.01.2007 19 45 pet #2502

12.30 Uhr, Pizzeria am Albisriederplatz. Ich hätte gerne hier gespiesen, jemand ist mir jedoch zuvorgekommen.
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