03.07.2007 18 41 nik #2606
Wieso wir sie lieben: iphone
18.06.2007 19 54 nik #2604
No Expectations
13.04.2007 14 33 nik #2584
Der Blick von Schweizern für Ausländer (Balkan), der sagt "raus hier!" - der Blick der sagt, "eigentlich denke ich 'raus hier!' aber ich darf das nicht denken" - der Blick, der sagt, "eigentlich denke ich 'raus hier!' und ich weiss, dass ich denke, 'ich darf das nicht denken'" der Blick, der sagt usw. usf.
28.03.2007 16 21 nik #2573
Apropos die Briten: Ricky Gervais
23.03.2007 10 04 nik #2570

Zum Vergleich: Von Zürich nach Bern dauert die schnellste Verbindung 58 Minuten.
19.03.2007 14 52 nik #2566
Das österreichische Duo Stermann & Grissemann gibt im Interview mit der TAZ Bedenkliches was die deutsche Comedy-Szene betrifft, zu Protokoll:
Grissemann: Mir stellt sich immer wieder die Frage, warum es keine rechten Komiker gibt - wenn die rechte Szene so groß ist. Das ist ein Phänomen.
Stermann: Obwohl, nehmen wir Jörg Haider und Heinz-Christian Strache bei ihren Reden - die Leute lachen in einer Tour. Die haben Gagschreiber, das ist eine Art rechtes Kabarett. Sie sind auch ganz gut - wenn man da Namen austauscht, könnten die Witze als Comedy durchgehen.
Grissemann: Aber dennoch gibt es keinen ausgewiesenen rechten Kabarettisten.
Stermann: Ich behaupte ja, dass es das in Deutschland längst gibt. Comedy ist in Wahrheit total rechts. Mario Barth ist - wenn überhaupt politisch - dann rechts. So etwas hat nichts mit Aufklärung zu tun oder Solidarität. Da geht es um Ausgrenzung, darum, sich selbst zu überhöhen und andere niederzumachen. Die Comedians nehmen selbst für sich in Anspruch, "Normalität" zu repräsentieren, und "Normalität" ist immer rechts. Männer sind so, Frauen können nicht Auto fahren - so haben unsere Eltern geredet.
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Zum Glück sind in der Schweiz Comedians wie Mario Barth noch nicht angekommen oder - wie im Falle des unsäglichen "Trio Eden" - schon wieder verschwunden. Stattdessen hält sich hier zu Lande eine andere Gilde deutlich länger als in Deutschland; die etwas ältere, linke und politisch korrekte Satirefraktion, personifiziert durch Giaccobbo oder Keiser. Die ätzendste Version und zugleich direkte Nachfahren von Giaccobbo und Co. sind Ursus & Nadeschkin, die mit ihrem infantilen Humor schwer zu ertragende humorige Lieblichkeit produzieren. Wie man in diesen Kreisen tickt, zeigt das ziemlich erfolgreiche und an linker Spiessigkeit kaum zu übertreffende Buch von Ursus Wehrli Kunst aufräumen.
Natürlich ist der Vergleich mit der US-amerikanischen Comedianszene ungerecht. Hier eine Hand voll Kleinkünstler, die überhaupt keine Infrastruktur vorfinden, was die Publizität ihrer Kunst betrifft, und drüben, Metropolen mit einer lebendigen Stand-Up-Szene, Festivals, eigene Fernsehkanäle, und natürlich eine Tradition dieser Form der Unterhaltung.
Late Night Shows: Bei Harald Schmidt hat es mal funktioniert, aber sonst? - Bei CBS läuft täglich die wunderbare "Late Late Show" mit Craig Ferguson. Ferguson, der eigentlich aus Schottland stammt, ist anspruchslos was seine Witze betrifft, jeder Gag zählt, auch wenn er noch so schlecht ist. Was Ferguson ausmacht, ist sein unschlagbares Timing. Dieses ist unglaublich präzis und mit einer meisterhaften Mimik verbunden, da wird auch der schlechteste Witz lustig. Auch beherrscht Ferguson den Running Gag, wie sonst keiner.
Zu erwähnen ist auch Demetri Martin, den man am ehesten von seinen Auftritten in Jon Stewarts "Daily Show" kennt: trendspotting und Martins Homepage.
Mit Stewart, Martin und dem zweiten Spin Off aus der Daily Show, "The Colbert Report", landet man unweigerlich beim 'Dachverband' der US-amerikanischen Comedy-Szene, bei Comedy Central. Der Erfolg des Fernsehsenders Comedy Central kam 1997 mit "South Park". Am 15. Januar lancierte Comedy Central auch in Deutschland einen Kanal, doch leider sind die Sendungen oft sehr schlecht synchronisiert und die wenigen selbst produzierten Formate sind durch deutsche Comedians vom Schlage Mario Barths besetzt.
In den USA war Dave Chapelle, ebenfalls Comedy Central, eine ziemlich grosse Nummer. Der Stern von Chapelle stieg allerdings für den Künstler selbst etwas zu schnell, so dass die Chappelle Show seit 2006 pausiert.
Unbedingt zu erwähnen ist Deon Cole, noch nicht sehr bekannt, d.h. noch ohne eigene Show, jedoch mit einem super charmanten Stil: Deon Cole
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