26.08.2003 02 22 mo #1202
- Woran merkt man, dass einen jemand liebt?
- Wenn derjenige Dich liebt, wirst Du es sofort riechen!
- Und, wie riecht die Liebe?
Dialog aus Five Senses
20.08.2003 01 47 mo #1194
Trouver son île
dans un ananas.
Taxi Europa
10.08.2003 13 10 mo #1186

Berge sollte man mit möglichst wenig Anstrengung und ohne Ehrgeiz ersteigen. Robert M. Pirsig
09.08.2003 11 03 mo #1185
Nicht repräsentative Umfrage im Tagi:
Was gefällt Ihnen am besten an der Streetparade?
Bis jetzt antworteten 57,7%: das Ende.
Und das kann dauern..
08.08.2003 18 27 mo #1184

Ungeachtet der Tatsache, dass die Wetterfrösche ob der Dauerhaftigkeit der derzeitigen Hitzewelle längst auf ihrer Leiter zu Dörrfleisch mutiert sind, in vielen europäischen Betten laut Studie dank rhythmischer Schongymnastik an Schlaf nicht zu denken ist, basteln diverse Werbefuzzies fleissig an der Füllung des Sommerlochs, so auch bei der Firma Thurella, die 5% Hanfblütensirup mit Eistee vermischt, als Kultdrink propagiert, frisch auf den Getränkemarkt werfen. Eines wie auch immer gestrickten Kommentars enthalte ich mich, ist es doch selbst dafür zu heiss.
01.08.2003 16 15 mo #1177
Zuchtperlen vor die Bücherwürmer u.a.
Von diversen Kritikern hochgelobte Belletristik fiel mir kürzlich in die Hände, angebliche 413 Seiten Weltliteratur, virtuos erzählt, fast magisch gar, steht auf dem Einband zu lesen."Oyster", eine ungeniessbare Auster mit drei klitzekleinen Sprachperlversuchen, die an dieser Stelle nicht vorenthalten bleiben sollen:
"(1) Die Luft ist eine Falschspielerin. Eine Zauberkünstlerin, die es liebt, mit Zeit und Raum zu jonglieren: das heisst, sowohl mit den beiden als auch mit ihrer Wahrnehmung derselben.
(2) Anfänge erstaunen mich - dieses buchstäbliche Aufsteigen aus der Asche. Und was die Geschichten von Liebenden angeht - sie sind unglaublich. Sie sind wie Volksmärchen, Hirngespinste, und die Auslaufhäfen der Protagonisten dabei oft so völlig inkongruent, ihre Begegnung so zufällig; ganz zu schweigen von der Hemmungslosigkeit, mit der sie sich, während ringsrum die Welt untergeht, wie leichtsinnige Kinder auf den Wogen der Seligkeit davontragen lassen, sich befummeln, während Rom in Flammen steht. Die schiere Taktlosigkeit eines Neubeginns zu einem derartigen Zeitpunkt!
(3) Neu anfangen kann man immer, wobei das sichtbare Gepäck immer weniger, das unsichtbare dafür umso umfangreicher wird. Immer mehr düsteres Wissen gilt es mitzuschleppen, das man in keiner Garderobe zurücklassen, nirgends stehenlassen, nirgends loswerden kann."
Für dieses Bisschen also durch ein ganzes Buch gequält, der scheinversprochenen Qualität des Verlagshauses DuMont aufgesessen.
Nicht aufgesessen hingegen sind wir den guinessbüchlichen Verlockungen des 1. August im Ausland, den Präsentiertellerleckerlis en gros für Niemalsnichteidgenossen, deren (erstere) Überreste heute Spätabend mit einem Höhenfeuer über den Dächern von Berlin baumännisch nachbelichtet werden.
Grenzüberschreitende Gaukelei der Lüfte oder diplomatische Folgekampagne der hierzuorts immer noch zu oft gesichteten schweizerischen T-Shirt-Kreuze?
Kein Verständnis für Weltliteratur, kein Verständnis für diplomatische und sonstige Künste, dieses hingegen konklusiv destruktiv für entecker aus o.g. Stadt übermittelt, zusammenhanglos.
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