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09.12.2003 14 45 mo #1467
Was macht eigentlich der geneigte oder genervte e.ch-Leser, dem ehemals vorhandene, schwuppdiwupp gelöschte Beiträge im Kopf herumschwirren, fragmentarisch, unüberprüfbar, da ja nicht mehr schwarz auf weiss zu belegen?

06.12.2003 18 27 mo #1439
Nicht ohne Lady Flokati


Wenn es dieser Tage ans Gedenken geht, ist es mit dem Denken nicht Essig, wie Wiglaf Droste meint, sondern Gebildebrot (Grittibänz) - teils schwer im Magen liegend, dafür adventlich korrekt.

05.12.2003 22 32 mo #1438
Beitragserhöhung?






Staffelmiete für Wort- und Satzbewohner?

01.12.2003 02 43 mo #1433
Bei unserem Büdchenmann versackt.
Tauchte da doch nach durchweg angenehmer Süppelredeschweigezeit ein sogenannter Computerfachmann auf, der ein kleines, aber unlösbares Problem webbasteligen Zusammenhangs auf der Zunge spazieren trug. Freundlich, wie man manchmal ist, fragt man nach, wundert sich, fragt, runzelt ungläubig die Stirn, lässt den anderen um des Friedens willen weiterfabulieren, bis es einem nach dem hundertsten Widerspruch zu bunt wird, man Fakten fordert, nachvollziehbare, auch morgens um Fünf, jawohl, auch handgekritzelt, um einen minimalen Ansatz zu haben, keine Fakten kommen, sondern weitere endlose Schachtelsätze, ungefähr wie dieser.
Als der Herr Experte selbst bei Münchhausen keine brauchbaren Anleihen mehr tätigen konnte, folgte der finale Schlusskommentar: "Weisst Du, mein Auftragnehmer ist eben Printgrafiker und kann einfach kein HTML in Linux umwandeln." Sprach's und ersoff in Raki.
Ich ging.

Heute habe ich es vorgezogen, mir zuhause aus einem Fläschchen Rotwein mit unteebeuteligen Zutaten den ersten Glühwein dieses Jahres zu bereiten, höchst ignorant, adventliches Getue betreffend, wozu mein aufblühender Schnupfen selbstverständlich nicht gehört.

26.11.2003 03 02 mo #1422
peplace.jpg


Das Photo ist einer -der- eifrigen e.ch-Leserin geschuldet, die schon öfter aufmerksamst hinter den Kulissen tätig ward.
Soviel zur nichtschreibenden, aber denkenden Frauenquote, this place.

Würde ich novermbernd auf irgendeiner Bank sitzen wollen, dann durchaus gerne auch auf der gezeigten, lieber als auf dem Arbeitsamt, wo ich nie sitze, lieber als auf irgendeiner anderen Wartebank.
Meine Lieblingsbank, demnächst, wenn's schneit und so garnicht passen mag: also this place!
Wenn ich könnte, wäre ich jetzt gerne auf d e r Bank sitzend, am Ende vom Wald, da, wo bis vor geraumer Zeit mein Zuhause war, auf ebendieses blickend.
Hund tot, Zuhause tot, das Gestern als Ewigkeitskoffer im Leben.
Wir haben übrigens eine Katze, seit ein paar Wochen.
Weiss, ladylike (schon wieder so einer meiner beanstandeten "Anglizismen"), ziemlich alt, angeblich, überzüchtet, heisst es, worldwide.
Dazu aber ein Andermal mehr - vielleicht.

Es beschwerte sich unlängst wer über meine "Englischtuerei".
Sind wir nicht international in unserer jeweils nationalen Borniertheit?

Romane schreiben?
Um die Uhrzeit?
Dann lass' es!

"Was ist mit mir und meiner Vergangenheit?
Jedenfalls besser als meine Zukunft, finden Sie nicht?"
"Wenn ich nur dasselbe wie Sie empfinden könnte!"
(Katharine Hepburn in "The man upstairs")

Ihr Counterpart, Ryan O'Neal:
"Schiessen wir die Sprache zum Mond - wo sie hingehört!"

Ach nee, das war wer anderes..

Djuna Barnes hätte ich noch:
"Ich und morbide? .. Da kann ich nur lachen. Dies Leben, das ich schreibe und zeichne und porträtiere, ist das Leben, wie es ist, und folglich nennen Sie es morbide. () Sehen Sie sich das Leben um mich herum doch an! Wo ist denn die Schönheit, die bei mir angeblich fehlt? Wo sind die hübschen Episoden, die andere schildern? Ich meine das Leben von Menschen, denen man die Masken weggenommen hat! Wo sind denn die erfreulicheren Züge? ... Ich bin das alles leid, weil ich denke: 'Was hat das denn alles für einen Sinn? Heute leben wir, morgen sind wir tot. Wir sind geboren worden und wissen nicht warum. Wir leben und leiden und plagen uns, neidvoll und beneidet. Wir lieben, wir hassen, wir bewundern, wir verachten.. Warum? Und wir sterben, - und niemand wird je wissen, dass wir überhaupt geboren waren. '"

Es muss also nicht immer Walter Serner sein, schon garnicht kriminalgeschichtlich, womit ich abschliessen möchte, wirklich.

Halt!

"Where I come from it's a long thin thread.
Across an ocean. Down a river of red.
Now that the living outnumber the dead. I'm one of many."
(Laurie Anderson)




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