24.05.2004 15 30 lp #1744
nicht dass es gereicht haette, mir einen quasi Herzinfarkt auf medialem Weg zu verpassen, indem ich lesen musste, dass die Quarktante Tarantino meinen Jahrtausendstar Sophia Coppola geangelt habe, welche den vernuenftigsten Film dieses Milleniums gemacht hat, nein, auch mein frueheres Idol in Sachen Vernunft, John Lydon aka Johnny Rotten von den Sex Pistols, verbuendet sich nun mit den Irren von "I'm A Celebrety ... Get Me Out Of Here". Manche meinen, dass da nun allenfalls mal was Vernuenftiges gesagt wird, ist doch Herr Lyden beruehmt-beruechtigt dafuer, dass sein IQ ueber 50 liegt.
Doch ist es das wert, Johnny?
http://www.laut.de/vorlaut/news/2004/01/20/07380/
12.05.2004 18 19 lp #1738
falling down 1
Herr Krnzcki ruft an und beklagt sich, er habe letzte Woche nach Russlang gemailt, vorgestern nach Bosnien und heute nach USA, und nichts sei gegangen, man habe ihm dieses verdammte Produkt angedreht (wer kommt eigentlich auf die verbloedete Idee, das Proletariat mit Computern zu versorgen? Mmn. sollten Leute die einen IQ unter 130 haben, nicht mal einen Bleistift ohne vorhergehenden Antrag inkl. Tauglichkeitstest erhalten). Er habe hier ein paar Fehlermeldungen zurueckbekommen.
"Koennen Sie mir diese bitte kurz mailen?"
Der Mistkerl schafft es nicht, auf support_de@hispeed.ch eine Mail abzusetzen; ich buchstabiere ihm das Ganze 5 mal, wirklich, 5 mal, und ich hoere, dass er einmal @.ch schreibt, 2 mal _pe, dann ploetzlich .de. Dieser Typ mailt also mit der ganzen Welt und macht die Cablecom fuer sein Elend verantwortlich, dabei ist er noch nicht mal in der Lage, eine verdammte Emailadresse einwandfrei zu schreiben. Nach 16 Minuten sag ich ihm, ich sei nicht in der Lage, ihn zu supporten, ich braeuchte diese Meldung. Man muesste diese Typen uebers Knie legen, ihnen den Cablecom Kampftrupp vorbeischicken, aber sicherlich entmuendigen.
Frueher war das alles besser. Da gab es BRIEFESCHREIBER. Nicht jeder Kleingehirnrasta konnte eine Email verfassen, oder es versuchen. Die Leute konnten nicht schreiben (das koennen sie noch heute nicht, merkt aber keiner), man musste also zum Briefeschreiber, der den Brief geschrieben hat. Dann kam einer, der Taugenichts oder Magier geworden waere, wenn er nicht Postbote geworden waere, nahm den Brief (den man mit TINTE auf PERGAMENT geschrieben und mit einem SIEGEL vergeschlossen hatte; welche wahnsinnigen Verschluesselungsmethoden man doch frueher kannte), stieg auf sein treues Ross, und wenn er es ueberlebt hat, ohne von betrunkenen Wikingern oder laeufigen Prizessinnen ueberfallen worden zu sein, kam er dann in ein zwei Wochen in Bosnien an, um den Brief zu uebergeben. Je nach Wichtigkeit des Inhalts wurde der Gast mehr (Fass Bier, Schweinebraten, Kammerzofen) oder weniger (Schlafstelle in der Scheune, Arschtritt wegen Klauens eines Apfels) herzlich bewirtet. Und vielleicht schrieb nun der Empfaenger dem Adressaten eine neue Nachricht, und der Taugenichts, der Brieftraeger ist, hatte wieder was zu tun, was zu reiten, an den betrunkenen Wikingern und laeufigen Prinzessinnen vorbei, und dann hat der Absender vielleicht nach 3 oder 4 Wochen eine Antwort vom Sender gehabt UND ES GAB KEINE CALLCENTERS WO VON UNSCHULDIGEN MENSCHEN HUMANISTISCHE HOECHSTLEISTUNGEN GEFORDERT WERDEN! Man konnte sich nicht beklagen.Ok, wenn der Taugenichts, der Brieftraeger wurde, bei der Arbeit geschlampt hat, also betrunkenen Wikinger oder laeufigen Prinzessinnen, die ihm den Brief klauten, nicht standhalten konnte, kam er aufs Schaffott. ER WAR ABER DANN WENIGSTENS SELBER SCHULD!!! Ich hingegen kann NICHTS DAFUER, wenn ein verbloedeter Idiot der wahrscheinlich sogar Muehe hat, die Klospuelung zu betaetigen, es nicht fertig bringt, seine Scheiss Emails zu versenden, und wenn er dann antanzt und meint, er koenne sich beschweren, obschon er offensichtlicherweise KOMPLETT UNFAEHIG IST SICH ZU BESCHWEREN, dann bin ich NICHT EINVERSTANDEN. Ich werde eine Partei gruenden, welche ein Departement fuer Idioten die sich Anlegen wollen (DIA) im Bundesrat einsetzt.
Meine Herren, so kann das nicht weiter gehen!
Auf bald
Cornelius Cholerius
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