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11.03.2007 13 45 lb #2559
van hat die Lösung angedeutet: Reife Früchte enthalten mehr Kalorien. Daher haben Menschen, welche mit dem segensreichen Gen Präferenz für süsse Früchte ausgestattet sind, bessere Überlebens- und somit Reproduktions-Chancen. Daher setzte sich langfristig das Süsse-Gen beim Menschen durch.
Eine weitere sehr originelle Antwort hab ich übrigens per Chat von einem anderen entecker-Leser bekommen. Die ging in etwa so:
Wegen des Alkohols:
Alkohol = Hemmungen fallen,
Hemmungen fallen = Rudelbumsen
Rudelbumsen = Vermehrung des Stammes
Wer Lust hat, darf weiter rätseln: Warum hat der Mann - im Gegensatz zur Frau - ein erhöhtes Bedürfnis mit seiner Partnerin zu schlafen, nachdem er sie längere Zeit nicht mehr gesehen hat?
09.03.2007 16 33 lb #2557
Kleines (evolutionspsychologisches) Rätsel: Warum essen wir lieber süsse Früchte als saure?
25.02.2007 13 49 lb #2543
Habe mein altes iBook auf eBay verkauft. Käufer war ein wenig Deutsch sprechender Welscher, die eMail-Kommunikation für die Organisation von Bezahlung und Übergabe gestaltete sich dementsprechend spannend. Die ersten paar Mails von ihm waren sehr kurz, aber durchaus verständlich. Das letzte eMail dann war plötzlich etwas länger und etwas schwieriger verständlich. Beim genaueren Lesen bildete sich bei mir eine Vermutung über die Entstehungsgeschichte dieses Mails. Besonders interessant (und aufschlussreich) der ?Knochen x?:
Ja ok!
Geben Sie Sie an 18 zurück Stunde unter der großen Uhr.
Ja, meine Mobil numero ist 079*******. telephoniert sich hat 18 heur.
Sie haben alles geleert das, was es auf dem mac gab?
Geben mir Sie programmiert mit dem mac?
Ist das, was Knochen x installiert wird?
kleine Fragen technisch, um zu kennen, was ich mir verschaffen muß.
Tief betrübt ist mein Deutsch sehr schlecht!!
Vielen Dank!
Meine Grüße die besten.
********
27.08.2006 18 46 lb #2355
Am 19.9.2003 schrieb ich auf e.ch (ist das jetzt das neue Web 2.0?Branding?): Ferien ist, wenn man Zeit hat, schlechte Bücher zu lesen. Umso besser, wenn man auch ein paar gute erwischt. Gelesen diesmal:
Jakob Arjouni: Mehr Bier. Ein Kayankaya-Roman
Gute Einstiegslektüre, nach 17 Stunden Zugfahrt (mit ein paar Stunden Schlaf) beendet. Ein Krimi halt, gutes Handwerk, unbefriedigender Schluss. Werde wohl kein weiterer Kayankaya-Roman lesen.
James Ellroy: Because the Night
Weiterer Krimi. Auf Englisch nicht einfach zu lesen. Spielt in den 80iger Jahren in L.A. Supperbulle Lloyd Hopkins duelliert sich mit dem psychopathischen Psychologen Havillard bis aufs Blut. Verstrickter, geschickt aufgebauter Plot. Extrem spannend. Extrem düster und äusserst brutal. Hab leider erst am Schluss gemerkt, dass Ellroy eine "Lloyd Hopkins Trilogy" verfasst hat und "Because the Night" der zweite Band ist. Befürchte nun ernsthaft, schon das Ende des ersten Falles zu kennen, das auch noch im zweiten Band eine Rolle spielt... Werde mir die Trilogie beschaffen.
Robert Walser: Geschwister Tanner
Immer wieder schön, Walser zu lesen. Bei einigen besonders ausführlichen kognitiven Spaziergängen oder Briefen der Protagonisten musste ich hie und da den einen oder andern Abschnitt überspringen. Mir hat wohl nach der Ellroy-Lektüre hier ein wenig die Geduld gefehlt. Aber trotzdem: Werd wieder Walser lesen.
John Updike: Villages
Hab mir ein Buch von Updike gekauft, weil ich mal im Besitz eines extrem witzigen Kurzgeschichtenbüchleins von Updike war. Leider war das Buch nicht nur witzig, sondern auch winzig und ist beim nächsten Bettwäsche-Waschgang mit in die Waschmaschine geraten, bevor ich es fertig lesen konnte. Meine Updike-Lektüre war daher irgendwie noch nicht abgeschlossen. Bei "Villages" handelt es sich um einen Roman, normaler geht's nicht. Die Lebensgeschichte eines notorisch fremdgehenden Programmierers der ersten Zeit, der als 70ig jähriger sein Leben reflektiert. Trotzdem unterhaltsam, gar packend. Zudem interessant: Updike hat die Entstehungsgeschichte von Hard- und Software sehr gut recherchiert und webt diese schön im Roman ein.
Blaise Cendrars: Moloch. Das Leben des Moravagine
Cendrars verhilft Moravagine, einem mit Vorliebe junge Frauen aufschlitzenden Psychopathen zur Flucht aus dem Irrenhaus und begleitet ihn auf seiner lebenslangen Flucht durch die halbe Welt. Brillianter Start des Buches mit einer Anklageschrift gegen die Psychiatrie. Dann teilweise wirr, schräg, teilweise extrem spannend. Bin gespannt, wie das Buch endet. Werde wieder Cendrars lesen.
Zudem gehört:
Pod of Funk (Nr. 1 bis 8) von Deek Deekster
Bei den ersten drei Folgen experimentiert er noch ein wenig rum, dann wird's richtig gut. "This Pod is all about Funk": Altes und neues, elektronisch und nicht-elektronisch, normal und schräg. Zudem Interviews und Hindergrundinfos. Aber vor allem einfach viel Musik. Gute.
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