entecker
autoren
archiv
|
27.10.2003 13 21 lb #1316
 Judith-Hermann-approved. Erstaunlicherweise auf der offiziellen Homepage des Filmes zu finden.
27.10.2003 13 21 lb #1317
 Originalversion
23.10.2003 11 10 lb #1314
Kill Bill: nichts für Judith-Hermann-Leserinnen und Leser. Ich fand den Film besser als Forrest Gump (wahlweise ersetzbar mit irgendwelchen Filmen, aber nicht mit Pulp Fiction. Denn diese zwei zugegebenermassen vom selben Regisseur erstellten Filme sind schwer vergleichbar. Pulp Fiction kleistert alle brutalen Szenen mit Ironie zu, ist sozusagen mit einem Zuckerguss der Ironie überzogen, was den Film harmloser als Donald Duck macht. Und für jedermann geniessbar. Mit zuckersüssem Schauern hört man Freni Müller sagen, uaaaa, diese Spritzenszene, grauenhaft, zum Glück hatten sie ein Manual dabei, wo drin steht, wo das Herz angesiedelt ist. Über Pulp Fiction kann man stundenlang sprechen, über was aber soll man nach Kill Bill sprechen? Betretenes Schweigen nach dem Kino. Dann: Also ich fand Pulp Fiction besser. Eine Hintergrundhandlung (warum dieser Rachefeldzug, ist die Frage hier) ist zwar angedeutet, aber eben nur angedeutet. Über was soll man lachen während dem Film? Nicht mal das Cinemax-Publikum hat's geschafft, mehr als zwei Mal zu lachen. Meine bücherberatende Mitbewohnerin hat gemeint, es sei halt schon eher ein Film für Männer. Ein Film für Männer? Ich weiss nicht. Ein guter Film? Ich weiss nicht. Ich weiss überhaupt nichts mehr, nach diesem Film. Totale Leere. Was soll dieser Film? Keine Ahnung. Aber besser als The Silence of the Lambs ist er alleweil.)
|
|
andere
|