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22.07.2002 23 25 lb (über SMS) #646
41.- abendessen + trinken
22.07.2002 20 45 lb (über SMS) #644
3.- bier
22.07.2002 20 34 lb (über SMS) #643
3.- bier
22.07.2002 18 34 lb (über SMS) #642
5.- für ein glas rosé
22.07.2002 17 39 lb (über SMS) #641
35.- für übernachtung
22.07.2002 15 45 lb (über SMS) #640
2.50 für cola-light; 6.20 sbb ticket murten-biel
22.07.2002 14 11 lb (über SMS) #639
6.- für kaffee und kuchen
22.07.2002 13 13 lb (über SMS) #638
gratis eintageskarte für expo;11.- einkauf coop; 5.- für bier und 1.20 für rakete
22.07.2002 09 07 lb (über SMS) #637
3.90 für elmer mineral, worauf f. eineinhalbliterflasche aproz aus rucksack zaubert.
22.07.2002 08 55 lb (über SMS) #636
54.- für sbb-tageskarte, aber auf anraten von f. doch noch zürich-murten einfach, 26.-.
11.07.2002 18 38 lb #623
Neu spielt sich an der Aussenfassade unseres Hauses auf einem überlebensgrossen Reklameplakat folgende Szene ab: Ein Zucchetti fickt eine Tomate. Rechts unten steht STOP AIDS. Und trotzdem treiben es diese beiden hemmungslos ungeschützt. Aber vielleicht sind ja Tomaten immun gegen ZIV (Zucchetti Immunodefiency Virus) und umgekehrt die Zuccettis gegen TIV. Da das Werbeplakat hierzu keine weiteren Informationen liefert, muss ich in Zukunft wohl besser darauf achten, Tomaten und Zuccettis im Kühlschrank getrennt aufzubewahren. Trennkost, sozusagen. Links oben am Plakat ist graphisch "angepinnt" folgende Notiz: Besuchen Sie "Le premier regard" eine Ausstellung auf der Arteplage Yverdon-les-Bains. Tönt interessant. Wird dort nun endlich dem neuen Filmgenre Lebensmittelporno eine Plattform geboten? Auf Grossleinwand werden Filme mit Titeln wie 30 geile Cherry-Tomätchen treiben's bunt oder Frisches Gemüse erlebt Bizarres oder Junge Früchtchen auf Tour gezeigt. Erfinder dieses Genres wäre übrigens Roberto Benigni, der sich in Night on Earth ja angeblich mit Kürbissen befriedigt haben soll. Dass er in einer zweiten und dritten sexuellen Entwicklungsphase dann dafür zuerst ein kleines Schaf, später dann die Ehefrau seines Bruders verwendet, tut hier nichts zur Sache.
15.06.2002 09 32 lb #601
Irgend wann musste sie kommen, ich wusste es. Seit Wochen schon warte ich darauf. Aber lange hat's gedauert, diesmal. Trotzdem wurde ich nie nervös, glaubte an mich und daran, im Laufe des WM - Turniers noch auf sie zu stossen. Irgend ein sogenannter Intellektueller wird sie auch diesmal neu erfinden, irgend eine Zeitung wird sie auch diesmal abdrucken. Wird es ein Soziologe sein, der zu dieser bahnbrechende Erkenntnis gelangt? Oder ein gescheiterter Trainer? Ein Psychologe? Gar ein Schriftsteller? Es ist Paolo Sollier, ein Italiener, ehemaliger Profi, Trainer, linker Politiker und Schriftsteller. Er kommt im gestrigen Tages-Anzeiger unter der Rubrik Weisheit zum Tag zu Wort. Ach wie schön konnte ich mich aufregen, toben über die Blödheit gewisser Menschen und Medien und gleichzeitig triumphieren: Ich hatte Recht behalten.
Hier ist sie, die letzte Weisheit zum Fussball: Über Fussball zu reden, wird zu einem obligaten Mechanismus, einer Art Ersatzbrücke zwischen den Menschen mit ihrer Unfähigkeit, wirklich über sich selber zu sprechen, zu kommunizieren.
28.05.2002 01 47 lb #581
Vor langer Zeit beschloss ich, unsere Band bei music.ch anzumelden. Ein Kollege machte mich damals darauf aufmerksam. Es sei halt so eine Musikplattform auf dem Internet wo man sich und seine Band eintragen kann. Er versprach sich für seine Band durch diese Aktion Auftrittsmöglichkeiten zu Hauff. Ich glaubte schon damals nicht mehr so richtig an den ganz grossen kommerziellen Erfolg meiner halbprofessionellen Jazz-Band, kämpfte mich aber dann trotzdem durchs Anmeldeprozedere. Lange geschah dann gar nichts, wahrscheinlich weil noch nicht wirklich viele Leute diese Homepage kannten. Dann jedoch begann die Aktion Früchte zu tragen. Ich bekam per eMail super Angebote. Für fast kein Geld wurde mir zum Beispiel offeriert, T-Shirts mit dem Logo unserer Band drucken zu lassen, minimale Stückzahl:100. Leute suchten für Nachwuchsfestivals Bands, oder man solle doch unbedingt am Protestsong-Wettbewerb teilnehmen. Dann die erste und einzige Anfrage: Eine Frau suchte eine Party-Band für ihre Hochzeit. Mindestens fünf Stunden tanzbare Musik, einfach so eine Party-Band halt, seid ihr das? Nein. Gestern dann ein eMail: Wir haben Deine Adresse aus dem Swiss Music Directory und
sind auf der Suche nach neuen Bands zwecks Produktion.
Kontakte zu Internationalen Majorlabels sind bereits vorhanden. Ich beschloss, meinen Eintrag zu löschen. Nach äusserst mühsamer Suche war ich tatsächlich so weit, dass ich mein Passwort eingeben konnte. Ich versuchte mich gar nicht erst zu erinnern und benutze sofort den angegebenen Tipp für den Fall, dass ich das Passwort vergessen hab: Mein Nachname. Sehr viel hab ich wohl nicht überlegt, als ich den Eintrag gemacht hatte, denn mein Nachname ist meinem Eintrag durchaus zu entnehmen. Ich tippte ein: bänninger und bekam zur Antwort: Ihr Passwort ist nicht bänninger. Also tippte ich ein: baenninger und bekam zur Antwort: Ihr Passwort ist nicht baenninger. Also tippte ich ein: Baenninger und bekam zur Antwort: Ihr Passwort ist nicht Baenninger. Also schaute ich, was nun zu machen ist. Aha, besonders Dumme können sich das Passwort an die im Eintrag angegebene eMail-Adresse schicken lassen. Da diese Adresse offensichtlich meine war, machte ich das und erhielt folgendes Mail:
Hallo Lukas
Du (oder jemand anderst) hat angefordert, dass wir das Passwort fuer das Swiss Music Directory Eintrag "Born In The Living Room" (ID 10656) an die Kontaktperson schicken.
Das gewuenschte Passwort lautet: "B#38;#38;#38;#38;#38;#38;#38; #38;#38;#38;#38;#38;#38;#38;#38;#38;#38;#38;#38;#38;#38;#38;#38; #38;#38;#38;#38;#38;#38;#38;#38;#228;nninger"
Es hat geklappt.
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