27.01.2004 20 46 dab #1640
The hefty price tag for the multihued player has left many scratching their heads.
Fetisch trifft's nicht schlecht. (frz-port. feitico < lat. factitius `nachgemacht, künstlich')
21.01.2004 01 06 dab #1631
Gib es auf, selbst Ekel macht nur Sinn als Seelenzustand eines
Tierchens, und sei es Ekel vor dir als Tierchen. Das mit dem Juckreiz
war
aus 'A Canticle for Leibowitz', alles was recht ist. Aber denkwichsen tun wir immer mal gerne, was sollen wir auch sonst anfangen, mit diesem
obszön riesenhaften Intellekt.
21.01.2004 01 00 dab #1630
Und wer sagt dir, dass der
Schmerz das fundamentalere Übel ist
als der Juckreiz?
15.01.2004 16 42 dab #1613
Detektierender Himmel für Spazierhofüberwachung
12.01.2004 21 57 dab #1600
<discourse topic=metalinguistic>
Wir brauchen die Unter-Domäne en.entecker.ch. Alle rein anglizistisch gehaltenen Einsendungen sind automatisch dieser Unter-Domäne zuzuordnen. Und
in eine -Markierung einzubetten.
</discourse>
28.12.2003 13 55 dab #1580
"Fernsehen": serielles Medium, mittleres 20. Jh.;
sagt mal, gibt es immer noch Leute, die dem frönen?
11.12.2003 16 24 dab #1484
10.12.2003 11 07 dab #1476

Willkommen in der Republik, Bürger.
27.11.2003 10 03 dab #1429
dacht ich auch schon... jedes Jahr der alte Weihnachtskoller
Die Datenleitungen der Welt zerplatzen,
Der Äther summt & zwitschert vom Gewühl:
Die Menschheit spricht! Sie zetert wie die Spatzen,
sie wirbt & kauft mit Köpfchen & Kalkül.
Die Post - verstopft vor lauter Feiertagen
mit eiligem Tand & schuldbewussten Grüssen,
als hätten wir uns plötzlich mehr zu sagen,
und Reichtum mit Erreichbarkeit zu büssen.
Und schneller wirbelt der erhitzte Reigen;
die schöne glasfasrige Welt ist hier
des neuen Gottes Kommunikation.
Doch all das ist für mich so gut wie Schweigen:
Der eine dünne Draht von dir zu mir
bleibt tot: ich warte auf dein Telefon.
20.11.2003 10 06 dab #1399
es schwindelt.
"
Selbst der, der nicht staunend vor der Pathologie des Geisteslebens einer Gesamtheit steht, sondern Dekaden für grassierende Kulturseuchen als Einrichtung anerkennt [...] selbst der, der alles bejaht, was die Giftmischerin der Menschheit, die Tagespresse, als ihren Zweck oder Vorwand betreibt - selbst der steht ratlos vor [...] dem Phänomen, [...] wie es jenseits der Begeisterung einer Zivilisation für den, der ihr in unkontrollierbare Schönheitsgegend entwich - wie es gelingen konnte, diesen Begriff Stefan George noch dort zu züchten und unversehrt zu erhalten, wo nur der geringste Versuch unternommen wurde, ihn in die allergefährlichste Verbindung zu bringen: in die mit dem Begriff der Sprache, als eines Elements, von dem wahrscheinlich in jedem andern Lebensgebiet mehr enthalten ist als in der Literatur, ihre sämtlichen Nobelpreisträger und Nobelpreiskandidaten inbegriffen. Denn dass einer journalisierten und auf jeglichen Humbug dressierten Öffentlichkeit die abweisende Aufschrift eines Werkes: "Unbefugten ist der Eintritt verboten" - zumal mit kleinen Anfangsbuchstaben - hinreicht zu dem Glauben, was dort getrieben wird, sei Fug; [...] das wäre ja zur Not aus einem, namentlich in Mitteleuropa vorrätigen Drang der Masse nach Subalternität zu verstehen. Ein tieferes Mysterium jedoch als die vermuteten Geheimnisse ist die Möglichkeit einer Erkennung sprachlichen Wertbestandes innerhalb einer rein kunstgewerblichen Angelegenheit [...]"
10.11.2003 18 06 dab #1374
There was a brief and probably entirely symbolic passage through some kind of neon rain, heavy on the pinks and greens, and then he was there.
-- William Gibson, All Tomorrow's Parties, wie immer ganz der Prophet.
noch ein Film;
man darf den Kritiken glauben. Wie so oft war, was als Tiefe gewirkt hatte, unbeabsichtigter Nebeneffekt. Es scheint, der Drehbuchautor leidet an Alzheimer, und der Pott, der schliesslich serviert wird, pendelt sich zwischen Rambo, Flash Gordon, Aliens, Lord-of-the-Rings und der Bibel ein. "it is done."
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