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06.01.2004 18 36 ah #1591
Luzia (23) aus Adligenswil LU:
"Ich wünsche mir ein Haus auf dem Land, mit Kindern und Tieren"

Sternzeichen: Löwe
Grösse: 1.62 Meter
Haare: dunkelbraun
Augen: dunkelbraun
Beruf: Hausangestellte
Hobbys: Natur, Tiere, Kinder, Malen/Zeichnen, Schwimmen, Ski, Guggenmusik

Mein Traummann ist...
tierliebend, kinderliebend, und er hat Humor. Er ist gut aussehend, gepflegt, spontan, liebevoll und offen.

Dein grösster Traum?
Ich wünsche mir ein Haus auf dem Land, mit Kindern und Tieren. Und natürlich einen lieben, einfühlsamen Partner.

Wie sieht für dich eine erotische Nacht aus?
Sie startet mit einem feinen Essen bei Kerzenschein. Wie sie endet, bleibt mein Geheimnis.

Was macht das Leben für dich sinnvoll?
Ein Partner, dem ich alles anvertrauen und mit dem ich alles bereden kann.

Hast du Kinder?
Nein, aber ich möchte gerne Kinder.

Aus: Annabelle 1/04, 31. Dezember 2003, Fr. 5.90, S. 140

03.01.2004 11 46 ah #1583
Über das Glück

Es gibt Tage, die können einen den Buckel runterrutschen. Der erste Januar gehört definitiv zu diesen Tagen. Der Gedanke daran, dass wohl die meisten Menschen einen Kater haben, verschlimmert die Sache höchstens. Der Himmel vor dem Fenster wie ein grauer Brei, der schwer auf den Strassen und Häusern lastet. Sie mag nichts essen. Nach ein paar zaghaften Schritten durch die Küche, nach dem Blick auf die verkrusteten Teller vom Vorabend, schlüpft sie zurück in ihr Bett. Liest ihr Buch über klinisch depressive Menschen, was sie nicht gerade aufheitert. Heutzutage macht sich ja jedes Buch, das der Leserin Trost spenden möchte, bereits durch diese Tatsache verdächtig. Der Trost, der darin liegen könnte, den Unterschied zwischen den depressiven Protagonisten und sich selbst zu erkennen, ist heute gleich Null, weil dieser Unterschied für sie im Moment nicht signifikant ist. An solchen Tagen hilft nicht einmal Selbstbefriedigung, danach würde sie sich noch dreckiger fühlen. Duschen? Ausgeschlossen: Die körperliche Sauberkeit würde den seelischen Schmutz überdeutlich zu Tage fördern...
Später, ohne Ziel, nur mit Fluchtgedanken, geht sie nach draussen, trotzt dem breiigen Himmel - zum Glück gibt es nichts mehr zu sehen, es ist unterdessen eingedunkelt - tief saugt sie die eisige Luft ein, möglichst schmerzhaft will sie das in der Lunge spüren (Selbststrafe der Raucher). Schliesslich, ein paar Schritte weiter, einige Dutzend nunmehr funktionsuntaugliche Frauenfürze weiter, zerbrochenen Glasscherben ausweichend, macht sie eine Entdeckung: Verstreut am Boden liegen Coop-Punkte! Hastig, in der Angst, ein Windstoss fege sie weg, wirble sie davon, kniet sie sich auf die Strasse, greift nach den Punkten, klaubt sie auf, gierig, vier, sieben, zehn, schon zwölf Stück! Mit klammen Fingern, (wie eine geizige Hausfrau, denkt sie, die die Punkte braucht, als Ersatz für die Liebe, die ihr der Ehemann versagt), verschämt steckt sie nun die Punkte in ihre Brieftasche und richtet sich auf. Ein scheues Lächeln zuerst, dann wird auf ihrem Gesicht ein siegesbewusstes Grinsen sichtbar: Das Glück hat sie noch nicht verlassen.

26.11.2003 15 39 ah #1428
In der Luft geht Geheimnis
Gesang
Und Gefühl ?

Wir gedenken gefrässig
Geschenken
Und Geld ?

Ha! Ist das ein Geschäft!

Das gibt glänzende, glimmernde, glitzernde
Gloria
Glykosurie;

An Weihnacht herrscht Weihen und Weihrauch
Wein, Weib
dazu Hysterie;

Wir sind inspiriert und frisiert,
Die Stube ist geheizt und geleckt, das ist ein
Geleuchte
Gepränge
Geklimper
Geknister
Geklingel
Geklapper
Gekläffe
Gekeife:

Unsre Gemeinschaft an Weihnacht.

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