entecker
pädagogisch wertvoll seit 2001
 
 
laufend   7 6 5 4 3 2 1           beginn
 

entecker

start
mitmachen
kontakt
lesend || schreibend
 

autoren

ah
bis
dab
eto
juc
lb
lp
mo
nik
pet
plu
ps
van
 

archiv

Juli
April
März
Februar
 
2009:
Dezember
November
August
Juli
Juni
April
März
Februar
 
2008:
November
Oktober
September
Juli
Juni
März
Januar
 
2007:
Dezember
November
Oktober
September
August
Juli
Juni
Mai
April
März
Februar
Januar
 
2006:
Dezember
November
Oktober
September
August
Juli
Juni
Mai
April
März
Februar
Januar
 
2005:
Dezember
November
September
August
Juni
Mai
April
März
Februar
Januar
 
2004:
Dezember
November
Oktober
September
August
Juli
Juni
Mai
April
März
Februar
Januar
 
2003:
Dezember
November
Oktober
September
August
Juli
Juni
Mai
April
März
Februar
Januar
 
2002:
Dezember
November
Oktober
September
August
Juli
Juni
Mai
April
März
Februar
Januar
 
2001:
Dezember
November
Oktober
 
 
 
29.10.2003 11 58 ah #1330
Als Mangelware (Entecker-Schreiberin) habe ich beschlossen, ausnahmsweise dem weiblichen Geschlecht auf dieser Homepage eine Plattform zum Meinungsaustausch zu bieten. Ich dachte mir das so: Kompetente Judith Hermann-Leserinnen lassen sich dazu bewegen, die inkompetenten Entecker-Schreiber aufzuklären. (Siehe Entecker-Beitrag vom 26. Oktober). Meine nichtrepräsentative Umfrage enthielt folgende Fragen:

Frage 1)
Hast du schon mal ein Judith-Hermann-Buch gelesen? Wie hat es dir gefallen?
Mögliche Antworten: a) Kenne ich nicht, b) Wow, supersupertoll!!!, c) Ganz ok, d) Weiss nicht so recht, e) Sosolala, f) Unterste Schublade

Frage 2)
Hast du den Film Kill Bill gesehen? Wie hat er dir gefallen?
Mögliche Antworten: a) Kenne ich nicht, b) Wow, supersupertoll!!!, c) Ganz ok, d) Weiss nicht so recht, e) Sosolala, f) Unterste Schublade

Bei den Befragten handelte es sich um 124,2 Frauen zwischen 20 und 40 Jahren. Die Umfrage gestaltete sich jedoch unerwartet schwierig: 52,1 Frauen fielen just nach der Fragestellung in Ohnmacht. Weitere 12 nahmen Reissaus, zwei davon gelten seither als vermisst. Bei den verbleibenden 60,1 Frauen nahmen die Ausschreitungen ein solches Mass an, dass eine Fortsetzung der Studie meine eigene Sicherheit unmittelbar gefährdet hätte.

Ich gratuliere den Entecker-Schreibern. Die Autorschaft scheint in unerwarteter Weise den Nerv der Zeit getroffen zu haben. Die Brisanz des Themas ist somit bewiesen. Ja ich wage die These, dass es sich hier um ein TABU-Thema sondergleichen handelt. Ich spreche aus diesem Grund die weiblichen Entecker-Leserinnen nun ganz direkt an: Liebe Frauen, stellt euch dieser Herausforderung, bitte macht mit bei dieser einmaligen Umfrage! Um eure Hemmungen zu senken, werde ich selber den Anfang machen:

Frage 1): Antwort a)
Frage 2) Antwort a)

Liebe Frauen, das war gar nicht so schwierig!! Unter den Teilnehmerinnen werden übrigens attraktive Preise verlost (40 Samuraischwerter, 66 Original-Judith-Hermann-Unterschriften und vieles mehr!). Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Anonymität garantiert.


28.10.2003 21 29 ah #1328
Bitte sofort SF1 einstellen, es wird eine stimmige Sendung über Laubbläser ausgestrahlt... nächstens wirds wohl einen Beitrag über das Binden von Adventskränzen geben, der der dummerweise zur gleichen Zeit auf RTL gebrachten Sendung über die effizienteste Art, Schnee zu schaufeln ernsthafte Konkurrenz machen wird. Zum Glück gibts meinen Fernseher, ohne ihn wäre meine Verdummung kausale Ursache der Zeitungsbeiträge über die Geheimdienst-Intrige im Bundesrat. Ja, die Medien tragen sowieso zu Volksverblödung bei, das ist ja bekannt, ich glaube denen kein Wort, oder hat schon jemand ein Foto der Intrige oder der Diffamierung gesehen? Im Gegensatz zu den Medien belegt der Fernseher seine Aussagen immerhin mit Bildern von Laubbläsern, ich kann das bezeugen.

15.10.2003 15 58 ah #1290
Eine andere Frage aus Max Frischs Fragebogen lautet:

?Fürchten Sie sich vor den Armen??

Heute hat mich zu meinem Unglück eine nach einem Geldstück gefragt. Nein sagen, das geht nicht, weil, dann endet der Tag unglücklich, das verdirbt das Glück, schliesslich kauf ich nachher die Glückspost und die kostet was, das hätt ich doch geben können, deshalb ohne aufgucken das Portmonee hervorkramen, das geht zum Glück, man darf die Armen ja nicht anstarren... plötzlich fällts mir glücklicherweise noch ein, will doch keine sein, die vor dem Elend wegschaut... Blicke, auf: Ein Gesicht, ausdruckslos. Die Arme könnte gefälligst glücklich schauen! Unglückliches Lächeln ob des Spruchs meiner Eltern, der diesen Gedanken sofort zum Schweigen bringt, nämlich: Du solltest glücklich sein, dass es dir gut geht. Blick ins Portmonee. Unglücklicherweise: Ein Fünfliber und drei Zehnerli. Fünfliber, das ist sogar zweimal die Glückspost. Ist sogar schon eigentlich ein Teil meiner Zwanzigernote, könnte man so sagen, weil, nachher hab ich kein Münz für die Zeitung mehr und muss zu meinem Unglück die Note anbrauchen. Nach den drei Zehnerli fingern. Kein Glück, die Zehnerli sind zu klein. Keinen Einblick ins Portmonee gewähren, kein Unglück riskieren. Will ja nicht als knauserig gelten. Stottern: Hab nicht mehr, sorry, und dabei denken, weshalb geb ich etwas, wenn ich doch nicht geben will. ... Zehnerli in die ausgestreckte Hand fallen lassen, nicht berühren, das geht zum Glück. Bloss nicht aufschauen, auch nicht in eine andere Richtung. Passanten meinen doch: Die fühlt sich als Weltverbesserin, jetzt, dabei, nur drei Zehnerli, man hats gesehen... eine Häuserzeile weiter stecke ich den Fünfliber in die Hosentasche, griffbereit. Den ganzen Tag warte ich auf einen Bettler, unglücklicherweise vergeblich. Über Mittag Langeweile, weil keine Glückspost zum Lesen. Abends, auf dem Heimweg will ich den Fünfliber in die Limmat werfen, weil, das bringt Glück. Plötzlich fällts mir glücklicherweise noch ein: DER Fünfliber bringt doch kein Glück mehr. Am Kiosk, spät, kaufe ich zweimal die Glückspost, zweimal dasselbe Exemplar, damit ich den Fünfliber auf einen Schlag loswerde. Macht genau einen Fünfliber, sagt die Frau am Kiosk. Zum Glück.

andere

the selvedge yard
ligne claire
mosaikum
passe.par.tout
rezensionen.ch
social fairy dust
une fille du limmatquai
maxim biller
 
rauf
laufend   7 6 5 4 3 2 1           beginn