06.11.2002 04 17 tk #734
einfach zum kaputtlachen...
strongbad-email
01.11.2002 15 54 dab #733
entecker enteckt!
also doch.
ceterum censeo: zergooglebombt das
Sprachenzentrum!
28.10.2002 02 29 tk #731
damit jedes kind sich mal als techno-künstler versuchen darf:
gratis-kindergarten-soundtools
27.10.2002 12 31 lb #730
Studienanfang heisst (u. a.), dass die Psycho-Mailing-List heiss läuft. Tagtäglich bekommen wohl über 1000 Psychologie studierende Studierende bis zu 20 Mails von anderen Psychologie studierenden Studierenden, meist von sogenannten Studienanfängern. Die Inhalte gleichen sich, man will wissen, was ein Tutorat ist, wo man irgendwelche Unterlagen herunterladen kann oder Tessinerin sucht Tessiner zwecks Lerngemeinschaft undsoweiter. Heute zum Beispiel schreibt André, 37, aus Winterthur, folgendes:
Guten Samstagmorgen Ich habe meine erste Uni-Woche hinter mir und reflektiere gerade bei einem Espresso...
Mir fällt die hektische Rennerei nach Tutoraten und Lerngruppen auf, und ich frage mich, ob man in solchen Gruppen wirklich effizient lernt. Bin ich völlig allein und exotisch mit der Meinung, Lerngruppen verbrauchten viel Zeit und Energie? Habe ich wirklich keine Chancen, wenn ich zu Hause, unterstützt durch meine persönlichen kreativen Methoden, inkl. Entspannungsmomente, für mich alleine lerne? Stehe ich da völlig offside? Ich würde mich über andere Erfahrungen freuen und wäre nicht unglücklich, wenn ich auf diesem Weg einmal einem Menschen begegnen würde, der von sich sagt: Ich lerne auch alleine, und es funktioniert gut! Danke, und ein schönes Wochenende!
Wenn's so einfach ist, einen Menschen glücklich, bzw. nicht unglücklich zu stimmen, dann mach ich das doch gerne und sag laut und deutlich: Ich lerne auch alleine, und es funktioniert gut! Danke, und ein schönes Wochenende!
24.10.2002 23 21 van (über SMS) #729
1 jahr entecker! Geburtstagsparty totalbar. JETZT!
15.10.2002 14 59 plu #728
13.10.2002 19 23 juc #727
Ecuador. Lateinamerikanischer Zwergstaat, Land der Korruption, der Bananen, des Kaffees, des Machismo, der verschiedensten Kulturen und natuerlich auch des Fussballs. Das wissen wir spaetestens seit der letzten Copa Mundial. Klar, dass sich Ecuador nur qualifiziert hat, weil die Equipo Nacional alle Heimspiele in Quito auf 2850 Metern ueber Meer austragen durfte. Nur Argentinien hat hier gewonnen, Kolumbien unentschieden gespielt, alle anderen Gegner mussten ohne Punkt nach Hause fahren. Sogar Weltmeister Brasilien hatte hier oben nicht genuegend Puste.
Um es kurz zu machen: Fussball ist hier Leben! Alles dreht sich um Fussball, alle sind Experten, alle sind Profis. Gespielt wird ueberall und immer. Die Strassen sind voll von Kindern, die ungeachtet der Autos versuchen den wirklich Grossen des Suedamerikanischen Fussballs nachzueifern. Natuerlich sind die Plaetze hier im Vergleich zu Europa in aeusserst schlechtem Zustand. Kaum ein Platz hat Rasen, die "canchas" wie sie hier liebevoll genannt werden gleichen unbestellten Aeckern. Es muss nicht betont werden, dass der Ball sich hier voellig anders verhaelt als bei uns. Deswegen besitzen die Latinos auch diese ungeheure, manchmal fast gespenstisch anmutende Ballkontrolle und diesen Instinkt im Umgang mit dem Leder. Es ist fast so, als ob sie eins sind mit dem Ball , sie treten ihn nicht, sie liebkosen ihn, sie spielen ihn virtuos wie Paganini seine Geige. Emotionen werden durch den Fussball gelebt, kaum ein Spiel in dem Diskussionen nicht in eine handfeste Schlaegerei ausarten. Verlieren ist keine Option. Da geraet das onehin schon heisse ecuadorianische Blut so richtig in Wallung. Das beginnt bei kleinen Streits um einen Einwurf oder einen Corner und gipfelt darin, wenn der von der WM beruehmt beruechtigte Schiedsrichter Moreno im Lokalderby in Quito 12 Minuten Nachspielen laesst und es so einem Team ermoeglicht einen 1:2 Rueckstand in einen 3:2 Sieg umzuwandeln.
Meine eigenen Erfahrungen hier mit der groessten und einzigen aller Sportarten sind so wie oben geschildert. Ich kaempfe, ich fluche, ich sprinte, ich spiele, ich schlage, ich trete, ich lache, ich weine, ich gewinne, ich verliere, ich lebe ihn ganz einfach, den Fussball. Ich unterscheide mich nicht im geringsten von meinen ecuadorianischen Mitspielern und Gegnern. Fussball kennt keine Grenzen, keine verschiedenen Kulturen, wer auf dem Platz steht ist Teil eines ganzen; ein wahrhaft metaphysisches Erlebnis. Man muss ihn einfach lieben!
Und manchmal, hier eigentlich meistens, findet man sich nach den Spielen in der Notaufnahme des Hospital Voz Andes wieder um seine Blessuren verarzten zu lassen. Aber wenigstens mit dem Gefuehl etwas getan zu haben und fuer kurze Zeit ein Teil der Weltgemeinschaft Fussball gewesen zu sein. Und natuerlich fehlt danach auch nie ein kuehles Bier!
11.10.2002 01 30 jf #722
 ....when the music's over....
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