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07.09.2002 12 20 plu #698

07.09.2002 02 41 tk #697
erstaunlich, wie sanft sie mich bei der hand führte. ihr süsses lächeln barg tausend versprechen...
als wir um die ecke kamen, erblickte ich das schafott im abendlicht. die letzten meter ging ich dann allein, souverän, wie einer der diese strecke schon unzählige male gegangen ist. sie war weg - ich hätte es besser wissen sollen.

06.09.2002 18 26 dab #695
Aufschwung beginnt im Überschwang!
Aufschwung ist
 ... dieser Anti-Dynamik breit und mit positivem Power entgegenzuwirken.

Erstaunlich, wieviel die trockene Wirtschafts-Materie mit Menschlichkeit, Freundlichkeit und Happiness zu tun hat.


06.09.2002 13 17 dab #693
und jetzt alle: Karaoke `leeres Orchester'!
I am the great Intendant, intending to be still around.

04.09.2002 14 08 nik #690
Aufschwung ist...

... innovative Ideen und kontinuierliche Verbesserungen in marktfähige Innovationen umsetzen!

... nie mehr selber putzen, sondern ein Putzinstitut anstellen.

... mehr arbeiten als reden.

... die Netto-Exporte durch expansive Geldpolitik anzuheben und dadurch das Importvolumen konstant zu halten, und somit ein positives Handelsbilanz-Saldo auszuweisen.

Wer will auch mal ?

04.09.2002 11 37 nik #689
In der Gessnerallee versammeln sich soviele Menschen wie wahrscheinlich noch nie. Ich gehe nicht. Warum gehe ich nicht. Weil... ich weiss es nicht. Wahrscheinlich einfach deshalb, weil ich zu faul bin. Dabei ärgere ich mich, dass die Veranstaltung nicht im Fernsehen live übertragen wird. Und ich gehe nicht, weil Demonstrationen mir nicht gefallen. Ganz einfach. Natürlich müsste ich dort sein. Um einer mehr zu sein, das ist doch das Wichtigste. Viele zu sein. Dass schon Viele dort sind, ist eine läppische Ausrede. Wenn jeder so denken würde, wäre ja wieder niemand dort. Mir gefällt das Fernsehen. Ich sehe Menschen lieber im Fernsehen als im richtigen Leben. Manchmal zumindest. Wie kenne ich die Menschen im Fernsehen? Ich würde meinen gut. Wie Freunde eben. Ich kann zwar nicht zu ihnen sprechen aber könnte ich es, so glaube ich sagen zu können, was sie mir antworten würden. So gut glaube ich sie zu kennen. Menschen im Fernsehen sagen manchmal Dinge, die ich mich nicht einmal im Stillen getrauen würde zu sagen. Das macht mir Mut. Manchmal sagen sie ja auch Dinge, die ich nicht sagen könnte. Aus Unvermögen. In der Gessenerallee sind die Menschen wahrscheinlich gerade dabei zu fordern. Dinge wie Geld zum Beispiel. Oder Solidarität. Oder eine „offenere Stadt“. Oder mehr Zuschauer. Oder einen anderen Intendanten. Bin ich zynisch? Es kann sein.

02.09.2002 14 14 nik #688
Sax2.jpg

Roswell Rudd (tb), Milford Graves (dr), Reggie Workman (b), John Zorn (as) bilden das New New York Art Quartet.

Die Musiker betraten einzeln die Bühne: Workman zuerst. In weissem Hemd und orangen Jeans. Er nimmt den Bass auf und beginnt zu spielen. Irgendwas. Als nächster ist Roswell Rudd and der Reihe: Ebenfalls weisses Hemd, weisse Hose, darüber eine gemustertes Strickjäckchen. Beim Versuch sich dieses auszuziehen, bleibt er mit einem Arm hängen. Mr. Troxler springt auf die Bühne und hilft dem alten Roswell aus seiner Free Jazz Jacke: Thank You, Niklaus!. Er beginnt zu spielen. Irgendwie. Rudd schwenkt seine Trombone auf und nieder, in Richtung Workman. Gezogene Klänge. Der gross gewachsene Rudd mit weissem Haar und weissem Bart sieht aus wie ein pumpender Ölbohrturm der ersten Generation. Ein freiimprovisierender Ölbohrturm. And now, Ladys and Gentelmen, Mister Milford Graves. Auch so einer; den Namen hab' ich doch schon gehört, irgendwo. Ach ja, der spielte doch mit Albert Ayler... Mister Milford Graves war ziemlich rootsig gekleidet: Plumphose, irgendwie traditionell aussehendes Afro-Hemd. Die Frisur wie ein durchgeknallter Clown. Das Schlagzeug in der Mitte mit Doppelbass. John Zorn fehlte noch bzw. hat gerade noch gefehlt... Als letzter betrat er im Nerdsschritt die Bühne. Man denkt:" Den würde ich vielleicht anrufen, wenn ich mit meinem Computer ein Problem habe, das ich nicht selbst lösen kann, ansonsten möchte ich mit dem nichts zu tun haben..." Ausgebeulte Armee-Hose mit Zapfelquasten dran, gelbes Tzadik T-Shirt, fettiges blondes Haar. Er betritt die Bühne, geht hinter dem Schlagzeuger durch, hinter dem Bassisten, kommt zum Mikro. Er verschwendet keine Sekunde um in die Musik zu finden. Sein Horn an seine Brust gepresst, die Zähne auf dem zarten Bambus, schmettert er los.In der Hälfte des Konzert stand Graves von seinem Schlagzeugstuhl auf und trat an den Bühnenrand um ein Tänzchen zu vollführen. Ein Irrer. Danach stieg er von der Bühne und rannte durch die Publikumsreihen, schulterte einen Jazzfan und trug in bis zum Bühnenrand. Dort lud er ihn ab und verabschiedete sich von ihm.

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