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14.07.2002 15 32 jf #625
schwingenchsen.jpg
so verschieden sind die völker nun auch wieder nicht...

13.07.2002 13 55 van #624
The most restrictive access level is private. A private member is accessible only to the class in which it is defined. Use this access to declare members that should only be used by the class. This includes variables that contain information that if accessed by an outsider could put the object in an inconsistent state, or methods that, if invoked by an outsider, could jeopardize the state of the object or the program in which it's running. Private members are like secrets you never tell anybody.

Sun Microsystems: "Controlling Access to Members of a Class "

11.07.2002 18 38 lb #623
Neu spielt sich an der Aussenfassade unseres Hauses auf einem überlebensgrossen Reklameplakat folgende Szene ab: Ein Zucchetti fickt eine Tomate. Rechts unten steht STOP AIDS. Und trotzdem treiben es diese beiden hemmungslos ungeschützt. Aber vielleicht sind ja Tomaten immun gegen ZIV (Zucchetti Immunodefiency Virus) und umgekehrt die Zuccettis gegen TIV. Da das Werbeplakat hierzu keine weiteren Informationen liefert, muss ich in Zukunft wohl besser darauf achten, Tomaten und Zuccettis im Kühlschrank getrennt aufzubewahren. Trennkost, sozusagen.

   Links oben am Plakat ist graphisch "angepinnt" folgende Notiz:

Besuchen Sie
"Le premier regard"
eine Ausstellung auf der Arteplage Yverdon-les-Bains.

   Tönt interessant. Wird dort nun endlich dem neuen Filmgenre Lebensmittelporno eine Plattform geboten? Auf Grossleinwand werden Filme mit Titeln wie 30 geile Cherry-Tomätchen treiben's bunt oder Frisches Gemüse erlebt Bizarres oder Junge Früchtchen auf Tour gezeigt. Erfinder dieses Genres wäre übrigens Roberto Benigni, der sich in Night on Earth ja angeblich mit Kürbissen befriedigt haben soll. Dass er in einer zweiten und dritten sexuellen Entwicklungsphase dann dafür zuerst ein kleines Schaf, später dann die Ehefrau seines Bruders verwendet, tut hier nichts zur Sache.


10.07.2002 17 29 dab #622
Finis Terrae

Gelehrten-Expeditionen. 1987 Berichte über Relikte einer Kentum-Sprache im Bangani, der Sprache von Bangan, einer abgelegenen Region des Himalaya. Eine linguistische Sensation. Dann 1996 (Indogermanische Forschungen 101) gnadenloses debunking durch eine Nachfolgeexpedition. "the Kentum substrate words purportedly preserved in the language are now enshrouded in a veil of mystique known as `arshO'" - "Our Bangani informants reported that it was Zollers habit to lavish alcohol on his informants" - "`bOrgO' [meaning (sheep's) tail, not as alleged `mountain' ...] had very quickly become the subject of ridicule and banter amongst the Bangani at Mori-Valti. People found it amusing to call a mountain a `bOrgO' and to talk of walking up a `bOrgO' and so forth"- "the question which remains [...] is whether Zoller has fallen prey to the wishful etymologizing of transcriptional errors or whether he has deliberately perpetrated a hoax upon the academic community. In other words, was the joke on Zoller, or was the joke on us? That is the `pOrkO' `Frage'." - "the linguistic equivalent of the Piltdown Man" Die Reaktion des ersten Forschers auf diese Beobachtungen jedoch lässt einen gutmütigen Scherz ausschliessen. "van Driem will be remembered by the Banganis for his conspicuous taciturnity" - " the Banganis have already started calling him "Shakuni" Sharma - a shady character in the Indian epic `Mahabharata'." - " Schmid [the editor of IF] broke his word. For reasons which are not difficult to picture he tried to skive the dispute and create difficulties for me from the very beginning." Ein Gelehrtenstreit mehr. Das Schöne ist, dass Bücher hier nicht weiterhelfen. Wer die Wahrheit wissen will, muss ins ferne Bangan pilgern.

Wir Feministinnen. Der ferne, rätselhafte Kontinent, vielbesungen, dunkel, voller Mysterien, voller Gefahr, und doch der einzige Ort möglicher Erlösung (da es daheim zu eng geworden ist, jede Berührung einen zum Platzen bringt), so wird er zum Ziel sagenhafter Expeditionen, die stets als Rückkehr zu den Wurzeln der eigenen Natur verstanden werden (da es daheim zu kompliziert geworden ist, jeder Fortschritt einen zur Verzweiflung bringt). Dann kommt man an und es ist alles ganz zauberhaft und total grauenvoll: hier gibt es zwar jede Menge unberührter, wilder Natur, aber man kriegt sie nicht zu fassen, es fehlen einem die Worte, sie sperrt sich, paßt nicht auf die Karte. Was fehlt, ist Struktur, hier und da müßten ein paar klare Linien gezogen werden usw... - hinterher liegt natürlich alles in Schutt und Asche.


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