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05.07.2002 10 22 nik #620
...wollte nur mal schnell die genaue Uhrzeit wissen.

04.07.2002 22 00 van #619
Hier wohnen wir


03.07.2002 19 11 dab #618
die_aerzte.jpg
Aerzte am Rande des Nervenzusammenbruchs
"Am Rande der Rechtsstaatlichkeit": [FDP-Politiker] plädieren für die rasche Beseitigung des Vertragszwangs und den Übergang zur monistischen Spitalfinanzierung.
Gemeint ist monastische Spitalfinanzierung. Stoppt die roten Aerzte, gebt den Klöstern ihre Pfründe zurück und schickt die Barmherzigen Schwestern auf den Plan!

01.07.2002 21 39 bs #615
ONGAKU

Tim Sparks - At the Rebbe's Table
Radical Jewish Culture, ein Sublabel von John Zorns Tzadik-Label, präsentiert eine neue CD des amerikanischen Gitarristen Tim Sparks, worauf dieser sich - mittlerweile bereits zum dritten Mal - gemäss der Idee der R.J.C.-Reihe mit jüdischer Musik verschiedenster Prägung und Herkunft und insbesondere auch mit deren Adaption für Gitarre auseinandersetzt. So findet sich auf "At the Rebbe's Table" Klezmermusik neben chassidischen und sephardischen Traditionals und neueren Stücken ausschliesslich jüdischer Komponisten (darunter auch eines aus der Feder von Meister Zorn himself) - allesamt neu arrangiert für eine oder zwei Gitarren und in verschiedenen Kombinationen mit Bass, Perkussion und Cello. Neben Tim Sparks an der steel-string sind mit von der Partie der bestens bekannte Marc Ribot an der nylon-string (sein Spiel nach "saints" hier wieder deutlich konkreter) und am Bass Greg Cohen - dieser ebenfalls kein unbeschriebenes Blatt, der Perkussionist Cyro Baptista, sowie auf zwei Stücken der Cellist Erik Friedlander. Das ganze kommt sehr stimmungsvoll, vielseitig, teilweise etwas verschroben und immer auf sehr hohem musikalischen Niveau daher, und ist dank der klanglich ausgewogenen, eher in den Vordergrund gemischten rhythmischen Grundlage von Bass und Perkussion (bemerkenswert das sehr präzise und markante, trotzdem aber unaufdringliche Spiel von Cyro Baptista) von der die meisten Stücke geprägt sind, auch für Menschen ohne ausgesprochene Affinität zu Gitarrenmusik sehr hörenswert.
www.tzadik.com

29.06.2002 17 06 dab #616
ural.jpg

Hochzeitslied, gesungen beim Polterabend, wenn die Freundinnen den Zopf der Braut aufflechten; aufgenommen 1985 von O. Abramova im Dorf Krestowka, Zurjanovski Rayon, Erzaltai

Schwalbe, geliebte Schwalbe, geflügelte Wachtel, / warum bist du so früh ausgeflogen / aus deinem warmen Nest? / Es haben sich dunkle Wolken aufgetürmt / mit grollendem Donner, / mit leuchtenden Blitzen, / es wird Regen sprühen / und dein warmes Nest benetzen. / Väterchen gibt mit Gewalt mich weg. / Mütterchen ist unzufrieden, / Schwestern und Brüder freuen sich.


27.06.2002 11 07 dab #614
dz, dz - tja... dabei machen das (Schnitte im Gesicht, Crash auf dem Wüstenplaneten) ANDERE längst mit links...

26.06.2002 23 44 tk #613
b.z. - tja... dabei machen das ANDERE doch schon lange. und halten dabei erst noch einen würdigen ironischen abstand. (zudem tönt es einfach viel fetter - metafett sozusagen...) !

24.06.2002 21 45 bs #612
"Wasch los Wixer, laa min Arsch los!"
Songzeile von Big Zis, hellstem Stern am Schweizer Frauen-HipHop-Himmel, zitiert im Kulturteil der Sonntagszeitung vom 23.6.2002, Headline p.55

24.06.2002 21 23 bs #611
Wenn, nach einem Tag wie dem gestrigen Sonntag, abendliche Fahrradunfälle dazu führen, dass sich die einen ihre Füsse verletzen und gezwungen sind, diese gehunfähig tagelang hochzulagern, die anderen derart fatal stürzen, dass zentimeterlange Wunden im Gesicht genäht werden müssen, und wiederum andere nächtelange, aufreibende Streitgespräche mit ihren Freundinnen zu führen haben und, ganz generell die meisten froh sind, dass es am nächsten Morgen gewitterbedingt ein wenig kälter geworden ist, und sie im Tram ihre brennend roten Schultern hinter schützend hochgeschlagenen Krägen vor Blicken verbergen können, und bei jenen, die dies nicht tun, der Kontrast vom feuerrot der Haut zum grau des Himmels umso deutlicher hervortritt, ist dies wohl Ausdruck davon, dass sich Schweizers, respektive Zürchers, wohl nicht so ganz und wirklich an ein Leben auf der Sonnenseite gewöhnt sind, geschweige denn damit umgehen können, obwohl dies doch gemeinhin behauptet wird.

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