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04.06.2002 19 03 dab (über SMS) #595
hell-blond. grn. blau-weiss:
hyperboreanisches
biergartenlabsal.
04.06.2002 18 26 tk #594
das unerreichbare zu sehen, dazu bedarf es keiner aussergewöhnlichen leistung - du hast es schliesslich jeden tag vor augen. es zu begehren und dies auch einzusehen, ist zumindest halbwegs normal. zu erkennen jedoch, dass es für immer und ewig unerreichbar bleiben könnte, dass sogar der leiseste anflug von hoffnung (all die "eines tages" und "irgendwann's") nichts weiter als ein durchschaubarer antimasochistischer schutzmechanismus ist, kann dich schritt für schritt in den wahnsinn treiben. zumal sich die augen ob solch gnadenloser schönheit nicht verschliessen lassen: du schaust hin... und es macht dich krank. begehren ist etwas grauenvolles.
04.06.2002 15 33 nik #593
"So etwas wie der Beckham Koreas ... mit einer ehemaligen Miss Korea verheiratet ... nächstes Jahr kommt sein Leben ins Kino ... also, das hat Hand und Fuss ... ein hübscher Junge."
Johannes B. Kerner über Ahn
03.06.2002 21 58 dab #590
03.06.2002 17 27 eto #589
02.06.2002 03 10 tk #588
INSOMNIA? [2]
Alcohol may feel like it's soothing you, but all it's doing is stupefying you. Research has shown that alcohol upsets sleep, preventing a deep rest. Same with tobacco. Avoid them all.
30.05.2002 12 56 plu #584
28.05.2002 01 47 lb #581
Vor langer Zeit beschloss ich, unsere Band bei music.ch anzumelden. Ein Kollege machte mich damals darauf aufmerksam. Es sei halt so eine Musikplattform auf dem Internet wo man sich und seine Band eintragen kann. Er versprach sich für seine Band durch diese Aktion Auftrittsmöglichkeiten zu Hauff. Ich glaubte schon damals nicht mehr so richtig an den ganz grossen kommerziellen Erfolg meiner halbprofessionellen Jazz-Band, kämpfte mich aber dann trotzdem durchs Anmeldeprozedere. Lange geschah dann gar nichts, wahrscheinlich weil noch nicht wirklich viele Leute diese Homepage kannten. Dann jedoch begann die Aktion Früchte zu tragen. Ich bekam per eMail super Angebote. Für fast kein Geld wurde mir zum Beispiel offeriert, T-Shirts mit dem Logo unserer Band drucken zu lassen, minimale Stückzahl:100. Leute suchten für Nachwuchsfestivals Bands, oder man solle doch unbedingt am Protestsong-Wettbewerb teilnehmen. Dann die erste und einzige Anfrage: Eine Frau suchte eine Party-Band für ihre Hochzeit. Mindestens fünf Stunden tanzbare Musik, einfach so eine Party-Band halt, seid ihr das? Nein. Gestern dann ein eMail: Wir haben Deine Adresse aus dem Swiss Music Directory und
sind auf der Suche nach neuen Bands zwecks Produktion.
Kontakte zu Internationalen Majorlabels sind bereits vorhanden. Ich beschloss, meinen Eintrag zu löschen. Nach äusserst mühsamer Suche war ich tatsächlich so weit, dass ich mein Passwort eingeben konnte. Ich versuchte mich gar nicht erst zu erinnern und benutze sofort den angegebenen Tipp für den Fall, dass ich das Passwort vergessen hab: Mein Nachname. Sehr viel hab ich wohl nicht überlegt, als ich den Eintrag gemacht hatte, denn mein Nachname ist meinem Eintrag durchaus zu entnehmen. Ich tippte ein: bänninger und bekam zur Antwort: Ihr Passwort ist nicht bänninger. Also tippte ich ein: baenninger und bekam zur Antwort: Ihr Passwort ist nicht baenninger. Also tippte ich ein: Baenninger und bekam zur Antwort: Ihr Passwort ist nicht Baenninger. Also schaute ich, was nun zu machen ist. Aha, besonders Dumme können sich das Passwort an die im Eintrag angegebene eMail-Adresse schicken lassen. Da diese Adresse offensichtlich meine war, machte ich das und erhielt folgendes Mail:
Hallo Lukas
Du (oder jemand anderst) hat angefordert, dass wir das Passwort fuer das Swiss Music Directory Eintrag "Born In The Living Room" (ID 10656) an die Kontaktperson schicken.
Das gewuenschte Passwort lautet: "B#38;#38;#38;#38;#38;#38;#38; #38;#38;#38;#38;#38;#38;#38;#38;#38;#38;#38;#38;#38;#38;#38;#38; #38;#38;#38;#38;#38;#38;#38;#38;#228;nninger"
Es hat geklappt.
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