entecker
autoren
archiv
|
13.01.2002 13 14 pet #102

Zur Pflicht wir gerufen werden,
so strömet herbei alle Ihr auf Erden
Ein Wörtchen auf eigene Gefahr
war
kommt
geht
ist:
was verdammt?
Nichts. Das was ist vergeht und kaum gedacht, so verflacht, dass niemand sich Erinnerungen macht!
Amen, Bmen, Cmen and Hi-man
Die Kollekte, geht an die unfreiwillige Wortdrescherwehr Güllen (das in der famosen Bilderserie "der Zahn der Zeit")
12.01.2002 10 49 fak #101
Aufgewacht und am Leben(!) mitgemacht(!), ein schöner Tag. Nicht geschmälert wurden die Freuden durch Minuskeln und Orthopädie, die Stunde des Programmers ist die späte, gell?
12.01.2002 02 51 bi #100
Mitmachen wird ab sofort zur Pflicht erklärt.
11.01.2002 02 56 van #99
Mensch, warum tust du denn nichts?! Du bist doch bewaffnet, du hättest doch... -- Weil ich neugierig bin! Ich habe bemerkt, dass nicht nur Bronx auf dein Lied anspricht... Also will ich's wissen ... --ÄHÖ! ÄHÖ! ÄHÖ! ÄHÖ! --Vielleicht solltest du erst mal etwas schlafen? -- ÄHÖ! ÄHÖ! - Ich ... ich kann schon lange nicht mehr schlafen -- Sieh an, es gibt ein Unwetter... --ÄHÖPRÖH! ... Wenn man stirbt - tut das weh? - ? (He! Was soll'n das?!!) -- Ich trau mich nicht, mich umzubringen ... aber du könntest mir doch helfen?! ... Ich habe solche Schmerzen... -- ? -- ÄHÖ! RRRÖOH! ÄHÖ... ... ... RRRÖ... -- Pff... Sie ist ohnmächtig! ... Sammle deine Kräfte, Kleines! du wirst sie noch brauchen ... ich ... ich kann dir nicht helfen... Ich bin dazu viel zu feige... Weisst du, ich muss ja noch weiterleben ... hinterher ... und so was mein Leben lang mit mir rumschleppen...!...
Inspektor Canardo mit Lili Niagara
10.01.2002 01 02 plu #98
 Wenn ich die Ebene hinausgehe, gelange ich zu den Häusern.
3. Haus:
Es besteht aus einem quadratischen, fünfzig Meter hohen Turm. In einer Entfernung von achtzig Meter steht eine ebenso hohe dünne Platte. Der Turm und die Platte sind an ihren Spitzen mit einem schmalen Steg verbunden. Ich wohne in einem der unteren Stockwerke: Ein grosser Raum ohne Unterteilungen. In meiner Wohnung stehen keinerlei Möbel oder sonstige Einrichtungsgegenstände; der Raum ist vollkommen leer.
09.01.2002 22 52 lb #97

Wenn ich den Hügel rauf kraxle, gelange ich zu den Häusern.
I. Haus:
Es besteht aus unzähligen Zimmern und aus Gängen, die sich über einige Kilometer erstrecken. Die geradezu filigrane, grünspanene Kuppel scheint eine magische Anziehung auf junge Leute und einige Rentner zu haben. Tausende von Suchenden lassen sich Tag für Tag von ihr verführen. Das Haus schluckt sie alle. Mit aufgerissenen Augen himmeln diese jungen Leute die im Hause wohnenden Wissenden an. Diese Wissenden regieren das Haus und lesen vor. Kahle und übelriechende quadratische Räume, viele an der Zahl, verhindern das Verhungern. Sonderbare Maschinen spucken Papier oder Plastikbecher aus.
09.01.2002 21 29 plu #96
09.01.2002 20 35 plu #95
Die Knaben und die bebenden Mütter standen in langer Ordnung herum.
Vergil, Aeneis II, 766
08.01.2002 23 28 nik #93
Ich bestieg den Zug in Zürich, ich weiss nicht mehr genau um welche Zeit. Ich bin bis an die Spanische Grenze gefahren, wie das Örtchen hiess, ist mir entfallen. Ungefähr zwei Stunden musste ich auf den Anschlusszug warten. Es war der völlig veraltete spanische Schnellzug Tango. Ich kann mich noch daran erinnern, dass der Zug bis zum letzten Platz voll war. Ich bin im stehen nach Barcelona gefahren. Abends kam ich dort an, es war bereits dunkel. Die Luft war feucht und heiss. Ich nahm ein Zimmer in einem Hotel, welches neben dem Bahnhof lag. Ich wollte nicht lange nach einem Zimmer suchen, da ich gewillt war, am nächsten morgen gleich weiter nach Sevilla zu reisen. Das Zimmer war viel zu teuer und hatte einen Fernseher mit drei Kanälen. Ich glaube ich schaute noch ein wenig fern oder ging noch kurz um die Ecke etwas trinken oder beides und schlief danach ein. Im Zug von Barcelona nach Madrid - ich musste in Madrid umsteigen da es keinen direkten Zug nach Sevilla gab - lernte ich einen Amerikaner kennen. Ich habe seinen Namen vergessen oder ihn niemals gewusst. Der Amerikaner erzählte mir, er sei in den Ferien. Ich sagte, ich sei ebenfalls in den Ferien. Er erzählte mir, dass er studiere, ich habe vergessen was. Wir beschlossen ins Bahnrestaurant zu gehen. Es war kein eigentliches Restaurant. Es gab lediglich eine Bar und Stehtische. Ich glaube wir tranken ein Bier. Wenn ich mich nicht irre, tranken wir ein zweites, nachdem wir das erste geleert hatten. Als uns der Gesprächsstoff ausging kam ein betrunkener Spanier hinzu und redete auf den Amerikaner ein. Es gefiel ihm sichtlich Englisch zu sprechen. Die meisten Menschen reden Englisch, wenn sie betrunken sind. Ich weiss keine befriedigende Erklärung dafür. Unser Zug fuhr an den Vororten von Madrid vorbei. Riesige Industriebauten, Raffinerien und Einkaufszentren, Glashäuser und dazwischen brachliegende Felder. Der Spanier betonte - nun schon sehr laut sprechend - den schlechten Zustand seines Landes. Spanien sei heruntergekommen in den letzten Jahren und mit dem Land natürlich auch die Menschen. Der Amerikaner meinte, es sei doch gar nicht so schlimm. Ich holte uns noch Bier. Zwei, nicht drei, denn der Spanier hatte schon genug getrunken. Danach ging ich zurück in mein Abteil.
|
|
andere
|