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04.01.2002 18 24 nik #85
Paris.jpeg

03.01.2002 17 49 nik #81
Abgestürzt. Ich muss neu booten. "Hey, hatten wir das nicht schon mal irgendwo? Der (junge) Mensch als Blackbox, speichern, cut&paste und so?" "Jaja, ich weiss, ist mir so reingerutscht..." Lebensgefühlvermittlungsvehikel Nummer eins "Internetzerl".

Apropos:
- Deee-Lite, Groove Is In The Heart
- EMF, Unbelievable
- Mel & Kim, Showing Out
- Touch El Arab, Muhammar

03.01.2002 00 40 plu #80
raume_.gif
Wenn ich die Ebene hinausgehe, gelange ich zu den Häusern.
1. Haus:
Es besteht aus einer grossen quadratischen Platte, die sich über einige Kilometer erstreckt. Die Platte steht auf dicken Säulen, mehrere hundert Meter über dem Boden und ist bedeckt von einer mageren Wiese. In der Mitte des Feldes steht ein sehr hoher Hebekran an dessen Spitze ein kleiner Raum befestigt ist. Dieser Raum ist in seinem Inneren dunkel und kühl. Auf allen vier Seiten geben schmale Fensterbalken die Sicht auf den Horizont frei: die hauchdünne Linie, an welcher die hellgelbe Scheibe der Wüste an die blaue Halbkugel des Himmels stösst.

01.01.2002 17 59 lb #79
21.00
Arbeitsbeginn.

21.30
27 Stück Zitronen zu 648 Stück Zitronen verarbeitet.

22.00
Türöffnung.

00.01
2002 ist jetzt.

01.00
Immer noch fast keine Leute. Also: Weiterauchen, trinken, sich unterhalten.
Hinter der Bar macht's Spass.

01.27
Kommen sie noch?

01.38
Ja!

01.58
In Massen.

02.10
Stress jetzt. Noten und Münzen, Drinks, Blicke und Worte wechseln von einer Seite der Bar zur andern.

02.30
Arbeitshypothese verworfen: auch Stadtzürcher trinken Vodka-Redbull.

02.40
Das Team funktioniert: Zusammenarbeiten, indem man sich perfekt aus dem Weg geht. Chaos wird im Keim erstickt. Alles ist und bleibt wo es war. Drohende Engpässe werden präventiv verhindert.

03.20
Dj läuft zur Hochform auf.
Die Masse tanzt, trinkt, raucht, küsst, kifft, isst, lacht, redet, schreit, schweigt, reisst die Augen auf, schliesst sie, lauscht.
Konsumiert.
Lebt.
Heute.
Jetzt.
Alle miteinander.
Jeder allein.
Hirn wird zugedröhnt während Sinne sich öffnen.
Töne dringen in die Seele.
Blicke.
Will sie mich?
Will ich sie?

05.05
Eingeschlossen im Keller. Scheiss Falltür. Rauchen? Unmöglich, da keine Zigaretten im Sack. Aber ein Handy. Telefoniere mich frei.

06.00
Flüssigkeitsnachfrage normalisiert sich. Rauchpause wieder möglich.

07.10
Barbetrieb lässt merklich nach. Erste Aufräumarbeiten. Warum hab ich eigentlich keinen Hunger? Warum bin ich nicht müde?

08.13
Bar definitiv geschlossen. Nun also aufräumen, Harassen tragen, abwischen, ausleeren, Kühlschränke füllen, abwaschen.

08.33
Füsse schmerzen.

09.00
Arbeitsschluss.

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