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18.07.2014 00 29 van #2950
Es liest: Hanspeter Müller-Drossaart

11.07.2014 19 49 ps #2949
Sei der Erste, dem dies gefällt.

10.05.2014 19 34 van #2948
Konkretes Hellsehen

10.05.2014 19 34 van #2947
Haut-Idealisierer

14.11.2013 22 17 ps #2942
räffju

mal wirklich zu untersuchen
ich setz mich einfach mal zurück
das ist quasi so ne zäsur
das heisst das ist das eine

wenn man mal als architekt
das team bewerten soll
man selber ist gar nicht beteiligt gewesen

oder ein freudscher versprecher
das find ich schon
das wollt ich nicht damit
ein agendapunkt

bei uns ist häufig so
als unabhängige
einn externen räffju

die leute ein bisschen zu riwuen, sozusagen
auf die füsse getreten fühlen

also ich muss sagen ich habe schön räffju abgelehnt weil
niemals die person

dass man von den leuten
die im projekt tatsächlich mitgearbeitet haben

mehr so ein externer aspekt
sowohl
also allgemeinplatz
iss natürlich immer so da

also

wer in welchem umfeld wer seine ideen durchgesetzt hat
finde ich immer sehr spannend

ja

ok

wo man halt ein lee-erd arggiteggscher durchgesetzt hat

ju ais haben nicht mehr funxioniert

hamer mal raingschaat
und deswegen

...

(Heise - quo vadis?)

04.10.2013 02 42 pet #2934
fox.jpg


Öffentlichkeit schafft Sicherheit, oder so ähnlich.

02.10.2013 23 51 van #2933
Zuerst fiel er mir auf, als ich am Rotlicht wartete. Er kam nach mir an und schloss nah auf, ich meinte seinen Atem im Nacken zu spüren. Als das Licht auf Grün wechselte, fuhr er vor mir los, schnitt mir schräg von hinten den Weg ab und brauste wie eine Furie davon. Da die Verkehrssituation an der Stelle nicht ganz einfach war, ärgerte ich mich nur innerlich und beachtete ihn nicht weiter. Auf der nächsten Geraden holte ich ihn wieder ein, der Ehrgeiz hatte mich gepackt. Er fuhr weiterhin ein übermässiges Tempo, das ich in seinem Windschatten aber mithalten konnte. Endlich hatte ich Zeit, ihn mir näher anzusehen. Sein Velo war ein klappriges Mountain Bike, wie es im "Jumbo" für 449.- vor 10 Jahren hätte verkauft werden können. Es hatte breite Stollenreifen, die nicht sehr gut aufgepumpt schienen. Doch noch erstaunlicher war der Mensch, der dieses Gefährt mit einer solchen Geschwindigkeit antrieb. Sein Alter musste mindestens 60 sein, eher 70. Er hätte wohl in diesen Stadtkreis gepasst, wenn er zum Beispiel immerrauchend in einem türkischen Imbiss gesessen wäre. Ich musterte nochmals sein Velo, besass es etwa einen gut getarnten Elektroantrieb? Unmöglich. Nun wusste ich, dass ich dass ich diesen Menschen kennenlernen musste. War er ehemaliger jugoslawischer Elite-Amateur? Hatte er den Rat seines Arztes, sich nach der Pensionierung körperlich zu ertüchten, zu ernst genommen und trainierte sechst Stunden am Tag, indem er zwischen Escher-Wyss und Schmiede-Wiedikon hin und her fuhr? Ich konnte ihn nicht fragen, schon an der nächsten Kreuzung bog er nach rechts ab, ich nach links. Aber ich werde ihn wiedersehen.

18.09.2013 18 41 pet #2924
Existenzielle Gedanken beim Fliegen und so: Soll ich meine Liebesmüh auf eine vegetarische Charcuterieverkäuferin kaprizieren oder gar zum Buddhismus konvertieren. Soll ich Cola oder Weisswein bestellen oder gar mir auf der Flugzeugtoilette einen Sargnagel anzünden. Bei Turbulenzen fokussieren meine Gedanken auf solch Tiefgründiges wie, ob die Fluggesellschaft und ihre Piloten vertrauenswürdig sind. An der Sicherheit der Stimme des Captains, dass er mit dem Landeanflug beginnt, lese ich ab, ob er bei allfälligen Strömungsabrissen auch richtig reagieren wird. Hoch über der Erde mache ich mir beim Betrachten deren Oberfläche sentimentale Gedanken über das Abwenden des ökologischen Kollapses. Während das Kerosin tonnenweise in CO2 verwandelt wird. Ein leichtes Schauern überkommt mich, wenn die Passagiere nach geglückter Landung klatschen. Obwohl statistisch gesehen Zugs- und Buschauffeure eher beklatscht werden müssten. Auf Normalflughöhe ist der Gedanke an ein trautes Leben im Kreis der Lieben mein liebster. Sie sitzen andächtig am Esstisch und verspeisen die Normalität. Der Tod ist weit weg und während ich eingeklemmt im Flugzeug sitze, schiessen meine Konventionen wie Cruise Missiles durch die Lüfte mit dem sicheren Ziel in der Biederkeit zu landen. So, das sind alles in allem meine Gedanken in der Luft. Natürlich gestehe ich ein, dass Fliegen ganz und gar langweilig ist, wenn da nur nicht diese leise Angst wäre. Diese irrationale. Die mich denken lässt, ich wäre ein Frachtgut ohne Fallschirm.

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