Kein Weg führt am Parmesan vorbei, der im Kühlschrank lagert. Ein Weg gibt es allerdings noch: das blaue kleine Fenster mit Worten zu füllen. Statt den Magen mit Parmesan. Im fetten Bauch der Virtualität hat's noch Platz, denk ich mir und der Umstände halber werden noch andere Kreaturen besuldet mit diesen Eingebungen eigenwilliger Art. Das "Ich" spielt dabei die Rolle des Unterbotenen. Die Person, die dies schreibt gewährt kurz Einblick in seine Verwirrtheit. Es schreibt und niemand ist da. Dunkel die Nacht die den Mitteilenden umgibt. Wo "ich" war wird "es" sein. So kurz gefasst die Biographie einer Wirrniss. Strenge Befehle kläffen durch die Nacht: Klarheit, Besonnenheit, Logik, Einsicht! Doch allzugut weiss der nüchterne Mensch, ist der gesunde Menschenverstand ganz eigentlich überfordert. Bleiben lassen, was ausgerufen werden sollte! Bleiben lassen, was verschwiegen werden kann! Der Parmesan im Kühlschrank löst alle offenen Fragen und macht die Sorgen platt. Manchmal denk ich mir, dass die Verwerfung in meinem Geist ganz eigentlich ein Spiegelbild der Welt ist, die ganz ordentlich komisch ist.