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23.05.2011 19 42 mo #2873
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14.04.2011 13 15 JJ #2872
Es liegt da der Main zwischen den Ufern blattloser Büsche. Seine schlammtönerne Kälte wirkt. Gegenüber ist Bayern, was ich stets komisch finde. Dort liegen Felder, da kein Baum die Sicht darauf verdeckt. Schwemmland. Erst weiter hinten folgt etwas Industrie und dahinter erheben sich am Horizont die Weinberge des Spessart. Heute liegt Schnee und über allem steht in Grau der Himmel.

Der Blick ist jener auf ein historisches Landschaftsbild, gemalt in tristem Öl und schwer gerahmt, fast bürgerlich und etwas aus der Zeit. Über die Felder ziehen, je nach Jahreszeit, Tiere. Ein Rehpaar und ein Fuchs heben sich im Winter gut gegen das Weiss des Schnees ab. Kormorane balzen. Und Rammler prügeln sich die Pfoten um ihre langen Ohren, wenn es Frühjahr wird. Hunde und Pferde werden von Menschen getrieben. Die passen nicht wirklich ins Daliegende. Sie wirken zielstrebig und das strahlt die Landschaft nicht aus. Sie strahlt nichts Nennbares aus. Sie liegt einfach da und das scheint es zu sein, womit sie mich erreicht.

Ab und zu kreuzt ein Frachtkahn auf dem Main durch das Bild. Leise und stoisch fährt so ein Pott an den Rhein oder ins Schwarze Meer, was weiss ich. Die schiebende Bewegung des Kahns hebt dabei das Daliegende der Landschaft hervor - ein paar Wellen noch, dann scheint wieder alles wie zuvor.

Ich vergesse dann manchmal, dass jemand anrufen könnte und fahre zusammen.

JJ / Dez 2010


11.04.2011 00 36 pet #2870
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11.04.2011 00 21 pet #2857
Es begab sich also vor Mitternacht, dass nicht mehr gewusst wurde, was Wissen ist. Es war nur noch Parmesan im Kopf und im Magen und die Verwirrung ausgebreitet auf dem Bildschirm. Sich Verwirrung zu leisten ist im geschäftigen Alltag eine Todsünde. Am Abend sie zu haben, so kurz vor dem Gang ins Bett, ist erlaubt. Da stellen sich manche Fragen, die tagsüber sich zu stellen wirklich gefährlich sein kann. Ob es kein richtiges Leben im Falschen gibt zum Beispiel. Stelle dir vor, du arbeitest und gibst dein Herzblut. Und dann kommt dir so ein unbequemer Adorno in den Sinn. Du hast dann für nichts gearbeitet und dein Herzblut wurde für das Falsche vergossen. Das ist die Realität und sie ist schmerzhaft. Der Schmerz ist zwar nicht vergleichbar mit dem Laib Parmesan, der einem auf den Kopf fällt wenn der Sonntagsspaziergang ansteht und der Käser, den es nicht mehr gibt, die Kontrolle über seine Laibe verliert. Nein, der Schmerz fühlt sich nicht an nach etwas, was der Körper kennt. Vielmehr fühlt sich gar nichts mehr an. Es führt zu einer Leere, die zu füllen Lebensmittel sich anbieten. Alkohol ist wahrscheinlich die bessere Wahl, liess ich mir sagen, der macht weniger dick.

22.03.2011 01 01 pet #2868
"Der Naturgenuss ist nach dem Alkoholismus die meist verbreitetste Volksseuche in der Schweiz. Er ist das Opium der Normalos".
Benedikt Loderer in Reflexe auf DRS2 in einer Sendung über die "Hüslipest".

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