10.02.2010 23 39 van #2815
Apostrophitis scheint mir harmlos im Vergleich zum Deppen Leer Zeichen.
Zwei echte Beispiele, die ich neulich gesehen habe:
"behinderten Eingang weiter vorne"
"nach oben Link anzeigen"
01.02.2010 13 21 nik #2814
 Ironie, Understatement, versteckte Kritik oder Unbedarftheit? (von hier: manager-magazin.de)
31.12.2009 13 39 nik #2813
 (It's getting warmer but still: It's cold outside IV)
(eingesendet von MK, mit herzlichem Dank)
22.12.2009 09 18 nik #2812
20.12.2009 00 26 ps #2811
jetzt,
ich warte,
auf das ende dieser geschichte,
oder,
auf den anfang,
welche geschichte eigentlich?
ich habe sie zerzählt.
19.12.2009 00 34 mo #2810
Wir sind alle Kleindarsteller, die ein Spiel mit verteilten Rollen spielen. Untereinander verkracht und zerstritten, wie es sich für Juden gehört, mühen wir uns, den echten Deutschen zu beweisen, dass es ein Fehler war, uns aus der Geschichte zu entsorgen. Jeder von uns versucht auf seine Weise, der bessere Deutsche zu sein: Michel Friedman, die gegelte Nervensäge, Michael Wolffsohn, der sensible Patriot, Rafael Seligmann, der am liebsten deutsche Phantomschmerzen behandelt, Micha Brumlik, der Professor Unrat der Grünen, ich, der Pausenclown. Wir sind alle "jews on demand", jeder von uns hat sich in einer Nische eingerichtet und achtet darauf, sein Alleinstellungsmerkmal nicht zu verlieren.
(Henryk Modest Broder)
Nachsatz:
Doch, doch, ich finde das WW-Interview in Teilen durchaus amüsant - im Gegensatz zu Broder.
18.12.2009 14 24 nik #2809
17.12.2009 17 37 van #2807
"Moment! Da muss ich jetzt mal grundsätzlich etwas über die Weltwoche sagen. Die Weltwoche hat ein Problem. Sie hat seit Jahren immer nur ein Thema: die Unterdrückung der armen freiheitlich-rechtsliberalen Denker durch die bösen Linken."
Maxim Biller-Interview
15.12.2009 16 34 nik #2806
Lange
ist's her
seit dem letzten
Gedicht auf
entecker.
(Aus der Reihe: "Schreib's untereinander und nenn's Gedicht")
11.12.2009 18 19 pet #2803
Interviewer bin ich. Für eine Forschungsstudie. Ältere Menschen befrage ich zuhause. Sie haben sich für die Studie angemeldet und werden nach zweimaliger telefonischer Rücksprache interviewt. Beim vorliegenden Fall nahm der Rentner, nachdem ich mich vorangemeldet habe, nochmals Kontakt mit der Studienleitung auf, um sich bestätigen zu lassen, dass ich wirklich berechtigt bin, ihn zu interviewen. Die Studienleitung mahnte mich darauf zur Behutsamkeit.
Ich klingle also beim Rentnerpaar gegenüber der Post. Nichts passiert. Plötzlich schnarrt es in meinem Rücken: "Kantonspolizei Zürich, Personenkontrolle". Ich wende mich einem Mittvierziger zu, der mich feindseelig mustert, und einen Sichterheitsabstand von zwei Metern einnimmt. Er ist mehr als ein Kopf kleiner. Nervös ziehe ich mein Portemonnaie aus der Tasche und klaube die ID hervor. "Was mached sie da?", herrscht mich der Mensch an. Ich stottere irgendwas von einer Studie, zeige ihm Dokumente. "In der Zeit der Enkeltrickbetrüger ist eine solche Studie nicht verantwortbar", kläfft er weiter. Ich verweise an die Studienleitung. Der Typ vor mir bleibt aber hart dran, möchte mich verbal und von seiner Körperhaltung her möglichst klein kriegen: "Und dass Sie sich für eine solche Studie als Interviewer zur Verfügung stellen, ist nicht sauber". In die Ecke getrieben verteidige ich meinen Job.
Polizisten sind sie zum Beispiel, leben auf dem Land, wählen SVP und ihre stärkste Waffe ist das Misstrauen. Ich hätte ihm ein Minarett in den Arsch schieben können.
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