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14.06.2009 19 19 van #2759
hello and welcome back...

Backups gab es bis 1.5. Eventuell sind einige Postings weg. Ich bitte um Entschuldigung.

23.04.2009 20 17 run #2758
Der hellste Stern von allen.

Unvergessen bleibt jener seltsam berührende Sommer.

Der Sommer in dem am Waldrand ich mich niederliess und las und mehr noch alleine sass, auf der alten Holzbank. Der Sommer in dem ich mich auf den Weg begab. Der Sommer an dem der laue Wind mir sanft das Haar zerzauste. Unvergessen. Alleine.

Die Nacht am tintenschwarzen See. Du weisst, sein Grund wird nie umsonst geahnt, bereitet er doch den Tag.

Glanzvoll und hell und vielsprechend zeigte stets der Weg in unfassbar weiten Horizont. Ich wandelte und verwandelte den Tag zum Tag.

Die Tage an denen Welt sich drehte.

Die Ähren wogen, die Sonne glühte, der stille Staub unter meinem Schritt. Die ganze Helle leuchtete sich in mir. Schweigend verstand und stand alleine ich auf dieser Flur.

Der Gott, er zog vorbei und schenkte mir sein kurze Gnad in unsichtbarem Kelch. Ich denkte dankend dem Himmel und meine Gedanken, sie waren bei dir, du hörst? Du warst mein Himmel.

Heute wiegt der erste Raps und trägt den Duft mir leise zu. Wiederschein der Sonne im Glanz des anderen Sees. Der tiefste Grund ist nie vergessen. Aus tiefstem, schwarzem Grund steigt auf, der hellste Stern von allen.

20.04.2009 18 28 run #2756
Der Zufall wollte es das neulich ein inspirierender Titel meinen Weg gekreuzt hat.

"Die Welt auf die ihr blickt hat es nie gegeben."

Lässt sich dazu etwas denken?

Die Welt auf die ihr blickt. Was heisst das? Das Blicken auf die Welt. Auf die Welt als was? Blickt man auf die Welt, so als sei sie ein bloss vorhandenes, ein Ding auf das man eben blickt, so ist darin bereits ein Rückschluss vollzogen. Der von einem Subjekt, welches ein Objekt stellt.

Das Subjekt welches die Welt vor sich stellt um sie anzublicken. Das vor sich stellen, wir wissen es nun, ist die Vorstellung. Die Vorstellung von Welt als vorgestelltes Ding ist aber nicht die Welt. Sie ist die Welt als vorgestelltes Ding. Das (theoretische) Objekt Welt.

Verstehen wir den Satz dahingehend, so dürfen wir ihm beipflichten. Dürfen wir das?
Die Vorstellung von Welt gibt es doch. Es gibt sie, folglich hat es sie gegeben. Was aber ist die Vorstellung von Welt? Ist sie identisch mit Welt? Sie ist nicht in der Weise wie Welt ist. Sie ist, jedoch als Vorstellung eines vorhandenen Dinges. Sie ist das Objekt eines Subjektes.

Wer will behaupten das die Welt als solche in dieser mannigfachen Weise vorhanden ist? Sie müsste ja millionenfach vorkommen. Das ist richtig. Jedoch, in welcher Weise? Als Vorstellung.

Darauf gehe ich nicht mehr näher ein. Es sei nur angedeutet, dass die Welt aus Gründen nicht millionenfach da sein kann, die Vorstellung hingegen durchaus.
Die Welt als Vorstellung ist Privatwelt und auf sonderliche Weise auch wieder nicht. Die Vorstellung lässt sich bisweilen aushandeln. Sie bildet das Gehäuse der Öffentlichkeit. Welt als Welt lässt sich nicht aushandeln. Sie ist und sie ist das, worin wir sind. Dieses "Worin" lässt sich nicht verhandeln zumal es das Wo der Geworfenheit andeutet.

Bezieht sich in in der genannten Aussage nun Welt auf Welt als Welt und nicht als Vorstellung, kommen wir der Sache vielleicht näher. Was heisst Welt als Welt? Welt als etwas das dem Dasein des Menschen zukommt. Damit ist nicht die Umwelt gemeint. Damit ist Welt in ihrem Bedeutungszusammenhang angesprochen. Sie geht dem Seienden stets in solchem auf. Als etwas das uns etwas angeht und darin, im an-gehen, einer Deutung bedarf. Einer Auslegung. Eine Auslegung jedoch im Hinblick auf das was ist und nicht von dem her was Vorstellung heisst.

Vorstellung ist so betrachtet das vor-wegnehmen von dem was wir vor-zufinden meinen. Ein beschränkendes schon vor-weg "wissen". Was wissen wir? Die Vorstellung. Was wissen wir nicht? Das worauf die Sache aus sich selbst zu sich selbst hinweist, d.h. wenn wir sie sprechen lassen, bzw. ihr zuhören. In diesem sich einlassen auf die Sache selbst, ist sowohl das ein- als auch ein zu- und sein lassen angesprochen. Einerseits das sein-lassen wie es ist, andererseits das seinlassen der Vorstellung was es zu sein hat damit es in unser vorgefasstes Weltbild passt.

"Die Welt auf die ihr blickt hat es nie gegeben."

Es hat sie schon gegeben. Wie? Als Vorstellung von Welt. Als eine so und so geartete Weltanschauung, wie sie uns zu passen scheint, nicht zuletzt wie man es uns vorgibt.

Es gibt sie aber auch auf eine andere Weise. Als was? Als Welt die mich im innersten etwas angeht. Aber nicht als meine Vorstellung und nicht als das was vorgegeben wird. Die Welt ist nichts, was irgendwo da draussen vor sich geht, dem ich mich je nach dem stellen kann oder auch nicht. Welt ist das Bedeutsame.

Das "da draussen" besagt auch: 'Da' ist immer schon, nämlich dadurch das ich existiere. Ein Da in das ich mich teile - mit anderen. Da als die Gegend in der sich Mitsein findet und zwar nur verstehend, dass heisst aus dem Da des eigenen Seins und nicht im meinen und vorstellen. 'Da' ist immer schon, ungeachtet dessen ob wir alleine (da) sind oder nicht. Das Da ist uns in ständiger Begleitung.

Dieses Sagen deutet an, dass es auch eine andere Möglichkeit zu sein gibt. Nicht aus dem Da des eigenen Seins, sondern aus dem was "man versteht". Genauer, was man zu verstehen hat, was man meint. So wie man sich das vorstellt. Wie man es seit 10 Jahren schon macht etc.

"Die Welt auf die ihr blickt hat es so nie gegeben." spricht aber auch noch ein weiteres an. Es spricht die Möglichkeit an Welt zu sehen. Als das was sie ist und das verheisst jetzt, als das was sie uns in ihrer unverstellten Innigkeit wirklich bedeutet. Die Nähe zum Sein klingt an.

Die Nähe zum Sein ist das worum es dem Menschen gehen muss. Die Nähe zum Sein im Da. Es geht in seinem Dasein um dieses selbst. Um den Sinn von Sein. Der Mensch muss seiner Unterbestimmung als "animale rationale" die erst solche Abgriffe wie "Humankapital", "Humane Ressource" usf. hervorbringt, erinnernd entgegenstehen.

Ende der Durchsage.

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