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08.03.2009 10 29 van #2748
We are living in the,
in the dark ages
Haven't seen some daylight
in what seems ages
All the information
is locked far beyond
Locked in circuits
bathed in silicon
And we're fast asleep
with our dreams seething in
And though all is still
we are still breathing
But it's him in the dark,
he makes me null and void
But it's him in the dark,
I think I m paranoid
A world of half-truths, what goes
Unspoken lines of communication
are stripped and broken
And the dark is cold
with hands freezing
(But this deep-freeze
seems strangely pleasing)
And the power-trippers
receive facelifts
And the button-pushers
all work night shifts
And the misdemeanors
seem so ghastly
while the media punch
is so lasting
And the eastern comrades find out
much too late
That free men are free to
subjugate
under megashadow, under
nine to five
Still it's self-extinction that keeps
us alive
We are living in the,
in the dark ages
haven't seen some daylight
in what seems ages
All the information
is locked far beyond
Locked in circuits
bathed in silicon
I don't know
go to sleep
we are in the dark ages
No Means No: Dark Ages
07.03.2009 10 30 run #2747
Einen Schritt voran?
Man will uns ja immer wieder mal weismachen, dass wir (wir alle natürlich) gerade vor dem Abgrund stehen. Der Abgrund scheint eine politische Dimension zu haben, Betonung auf "scheint". Gerade in Zeiten der wirtschaftlichen Abgründigkeit, die ja so regelmässig kommt, dass man schon fast die Uhrzeit danach stellen könnte.
Doch ich versichere Ihnen, den Abgrund kann Ihnen keiner abnehmen. Den Abgrund beschreiten nicht wir. Den Abgrund beschreiten Sie oder ich aber jeder für sich alleine. Ich erinnere an den Filmtitel des Kaspar Hauser.
Der Abgrund scheint auf gewisse Menschen eine Faszination auszuüben. Es sieht danach aus, als wollten sie ihn versuchen. Die Versuchung dem Abgrund die ihm eigentümliche Macht streitig zu machen. Wir wissen wie das ausgeht. Scheitern. Auch der Gewinngläubige muss es lernen. Das Scheitern. Allein, vielleicht sollte überlegt werden, nur mehr im scheitern Geübte in die höchsten Ränge zu befördern.
Die Welt braucht gescheiterte Menschen. Der Gescheiterte ist, wenn er sich nicht wiederholt für dumm verkaufen lässt, der Gescheite. Am Abgrund gescheit geworden.
Nur wenige steigen aus dem Abgrund empor, als die Seltsamen, die Eigentümlichen. Nur wenigen erweist sich die Gnade die Lichtung zu schauen. Die Lichtung in der Welt kehrt, sich der Sinn lichtet. Der Sinn da zu sein und nichts ausserdem. Sie wissen, "die Verrückten".
Die wirtschaftliche Krise als Ausdruck grenzenloser Gier hat den Abgrund nicht bedacht. Mehr noch, sie ist Ausdruck davon, dass mit etwas gerechnet wurde, mit dem es sich nicht rechnen lässt. Aber lassen wir uns davon nicht täuschen. Der Mensch, bestimmt als das "animal rationale" wird weiterhin rechnen und rechnen und rechnen. Der Abgrund ist ihm fremd, weil er sein eigenes Wesen verkennt. Zu diesem Wesen gehört die Abgründigkeit. Sie lässt sich nicht rechnen.
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