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01.09.2008 17 49 nik #2717
Glogger mailt... im Blick am Abend ist die mieseste Kolumne ever / entecker ist iPhone optimiert avant la lettre / gewundert ob Ray Nagin noch burgermeister von New Orléans ist - er ist / Michael jackson ein gesamtkunstwerk, Thriller nimmt den heutigen Zerfall beangstigend realistisch vorweg / dubendorf, lourdes (Madonna), Ruth metzler war auch dabei / wasabi-nussli sind die grissini von heute

24.08.2008 16 42 JJ #2716
Nastasja Fourie

einfach drann bleiben - full screen zulassen....

12.08.2008 08 08 nik #2715
Kennt man das schon? Google Maps neue Funktion Streetview: hier zum Beispiel

20.07.2008 00 05 pet #2714
Ich werde eingeladen an eine Privatparty, die in einem Haus stattfindet, das Kühle ausstrahlt. Eigentlich gehe ich nur dorthin, um nicht alleine zu sein. Die Gesellschaft aber ist mir zuwider. Ich langweile mich. Ich lege Musik auf, die ich mitgebracht habe, die Anlage hat aber ein technisches Problem und kann die Musik nicht abspielen. Insgeheim bin ich froh, dass ich sie nicht abspielen kann, da ich von der Zusammenstellung der Stücke selber nicht begeistert bin. Andererseits bedaure ich es, da ich mir beim Zusammentragen Mühe gegeben habe.

Das Haus wird plötzlich von aussen beschossen. Alle Gäste gehen in Deckung. Ein Gast weiht mich ein, dass dies eine neue Form von Terrorismus sei. Nachmoderne Anarchisten würden etablierte Menschen ins Visier nehmen, weil sie deren Leben studiert und es als nicht lebenswert erachten würden. In der Stimme des Gastes liegt eine Bedeutungsschwere, etwas Geheimnisvolles, auch Aengstliches.

Die Terroristen stürmen das Haus. Die Gäste ducken sich unter dem Fenster und kauern verängstigt an den Wänden, Schutz suchend. Einige Terroristen springen durch das offene Fenster ins Haus. Als ein Dunkelhäutiger herein springt, werfe ich ihm eine Suppenschüssel ins Gesicht. Ich löse mich von den anderen Gästen und habe keine Angst mehr. Habe das Gefühl, nichts zu verlieren. Die Terroristen erschiessen die Gäste, einen nach dem anderen kaltblütig. Ich bin schockiert, empfinde dabei aber auch eine gewisse Befreiung, was mir wiederum ein schlechtes Gewissen bereitet. Am Schluss bleiben etwa drei Gäste übrig. Ich vermute, ich hätte das ?Stockholm-Syndrom? entwickelt. Ich beginne mich mit den Ideen und der Lebensform meiner Geiselnehmer zu identifizieren, beginne sie zu bewundern. Mir ist bewusst, dass sie mich als Geisel halten, beginne aber in der Zeit, in der sie sich im gestürmten Haus einzurichten beginnen, mich in ihre Lebensgemeinschaft einzufügen. Ich fühle mich aufgehoben, obwohl ich in der Hierarchie zuunterst bin.

An einem Abend sitzen wir an einem Tisch. Eine Frau bedeutet meinem Tischnachbarn, mit ihr zu schlafen. Ich finde sie wunderschön und hätte mir gewünscht, sie hätte mich gewollt. Die Enttäuschung ist gross. Ich fühle mich als Versager. Plötzlich empfinde ich die Gemeinschaft nicht mehr als aufregend. Ich fühle mich betrogen. Ein Gefühl vom Verlust des Selbstwertgefühls, das ich mir vorher durch meinen Mut mich zu wehren, erworben habe.

Ich wundere mich darüber, dass die Terroraktion nicht die Polizei auf den Plan gerufen hat. Ein Anarchist klärt mich auf, dass die Polizei sich nicht für die früheren Bewohner des Hauses interessiere, da sie ökonomisch keinen Wert besitzen würden. Die Polizei würde nur eingreifen, wenn massiv wirtschaftliche Interessen gefährdet wären.

Trotzdem beobachten uns zwei Subjekte aus einer sicheren Distanz. Wir ergreifen die Flucht mit Velos und trennen uns in alle Himmelsrichtungen. Ich geniesse meine Verwegenheit, gleichzeitig fühle ich mich einsam. Auf einem Feldweg halte ich nach geglückter Flucht an und fühle mich allein und wieder auf mich selbst zurückgeworfen.


15.07.2008 21 37 JJ #2713
Für die Ent-Täuschung pilgert man zur Er-Kenntnis. Oder nicht? Du bist ja darob ganz recht geraten...faken ist jetzt einfach nicht mehr drinn. Aber du wolltest es ja wissen.

08.07.2008 08 35 nik #2712
Wenn das stimmt, fühle ich mich als ehemaliger Pilger ganz schön angeschmiert.

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