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14.05.2008 00 30 pet #2697
In Wahrnehmung des nachmitternachtlichen Verkehrs auf der Birmensdorferstrasse, stelle ich fest, dass die Lichtsignale noch nicht Orange blinken. Bei anderer Gelegenheit beobachtete ich um diese Zeit nach Mitternacht am Manesseplatz die orange blinkenden Lichter. Oder täusche ich mich? An viel befahrenen Kreuzungen sind die Signalanlagen bei Dunkelheit ein wahres Sedativum für die Seele. Der Rhythmus ihres Farbwechsels ist ein Mantra für die von ungestüm feuernden Neuronen in Aufruhr gebrachte Seele. Seele. So ein Scheiss. Es gibt keine Seele. Es gibt nur Wurstsalat.
13.05.2008 14 09 mo #2696
man hat kein leben gehabt, aber das ausgiebig. und ganze schweinehälften davon fast reflektiert.
(ED)
Zum Teufel mit dem Teufel!
07.05.2008 19 40 van #2695
Ist ja voll der Teufel los hier.
02.05.2008 22 32 van #2694
If it looks like a duck, quacks like a duck and walks like a duck - then it is probably a duck.
23.04.2008 19 42 van #2693
31.03.2008 17 03 nik #2692

Ich mag ihn. Dieses Land braucht viel mehr arrogante Intellektuelle, papierene Charaktere, die geschüttelt von der eigenen Gedankenarbeit mittels eitlen Gefühlsausbrüchen alle medialen Gesetze missachten. Das ist Zweifel.
13.03.2008 13 45 van #2691
Plagiat ja oder nein?
entdeckr
Sicherlich aber Werbeblog.
11.03.2008 20 54 mo #2690
09.03.2008 20 07 van #2689
In einer bestreikten Stadt.
Meine Sorge, dass meine Reise schon am Flughafen meiner Heimatstadt enden würde, war unbegründet. So stand ich nun im Berliner Wind, erstaunlich wenig andere Reisende mit mir an der Bushaltestelle. Doch die Busse, die hier normalerweise im Minutentakt vorfuhren, bleiben aus. Touristen fragen sich gegenseitig, fragen sich selber, was sie eigentlich wissen müssten. "I heard something about strike, do you know more?" "Maybe the bus will come anyway?" Niemand wusste.
Schliesslich nahm ich ein Taxi.
Nun drei Tage lang ohne das vertraute BVG-Gelb. Nichts fährt, kein Bus, kein Tram. Ein Zustand, der schwierig zu beschreiben ist. Zürich ohne VBZ, während Tagen? Schwer vorzustellen. Eigentlich gar nicht so schlecht, fast gemütlich. Komplizierte langwierige Unternehmungen kommen schon gar nicht in Betracht. Das Leben spielt sich im eigenen Quartier ab.
Die Frage ist bloss, ob ich es morgen früh irgendwie auf den hoffentlich unbestreikten rettenden Flughafen Tegel schaffe, um wieder Anschluss zu finden an den zuverlässig funktionierenden Alltag von Zürich, wo der aufsehenerregendste Streik der letzten Jahre derjenige der Bühnenarbeiter im Schauspielhaus war. Wir haben eben etwa 20 Taxizentralen angerufen. 18 haben das Telefon nicht abgenommen, die anderen 2 erklärten entschieden, mit einem Taxi morgen früh sei entschieden nicht zu rechnen. Wieso soll ein Taxifahrer früh aufstehen, wenn er den Bombenumsatz zu jeder Tageszeit machen kann die ihm beliebt?
Schliesslich werde ich das Velo nehmen.
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