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10.09.2007 17 21 mo #2623
Federwehr Teublitz

(Visuelle Nachrichtenverarbeitung
in Keulungszeiten)

09.09.2007 22 32 lb #2622
Nach 2003 und 2006 folgt hiermit der 2007-Ferienlesereport. Es waren diesmal nur drei Bücher, was auf den ersten Blick und im Vergleich zu 2006 mager aussieht, denn da waren es immerhin 5. Auf den zweiten Blick umfassen diese drei Bücher aber immerhin 2247 Seiten, was sich dann doch auch vergleichsweise sehen lässt.

Stieg Larsson: Verblendung
Ferieneinstieg wie immer kriminalistisch. Diesmal schwedisch (2006 mit Arjouni türkisch-deutsch). Attraktiver 40ig-jähriger Wirtschaftsjournalist ermittelt mit Hilfe einer jungen verhaltensorigineller Hackerin gleich in zwei Fällen. (Heute Abend bei Geburtstagsapéro gelernt, dass junge Leute, die sich so verhalten, dass sie in eine abgesonderte Klasse oder gar Schule gesteckt werden müssen, offiziell nicht mehr verhaltensgestört genannt werden, sondern, eben, verhaltensoriginell. Zynisch fast, oder?) Und dieses Buch ist auch doppelt so spannend (doppelt von was? egal, einfach doppelt). Ausnahmsweise werde ich auch den zweiten und (sobald auf Deutsch übersetzt) dritten Band eines Ermittlerduos lesen.

John Irving: Until I Find You
Lustig ist, dass es einem, wenn man bei Amazon dieses Buch findet, vorschlägt, doch auch grad noch ?Villages? von Updike zu lesen. Respektive zu kaufen. Und genau dieses Buch hab ich 2006 in den Ferien gelesen. Dies ist aber Zufall, ich habe es erst heute gemerkt und hätte ich es vor den Ferien gesehen, hätte ich das Buch vielleicht gar nicht gelesen, weil ich dann das Gefühl gehabt hätte, ich lasse mir von Amazon meine Lektüre aufoktroyieren. Zudem ist der Tausendseiter von Irving auch gar nicht mit ?Villages? vergleichbar, weil ?Until I Find You? mindestens dreimal so viele Seiten umfasst und auch mindestens dreimal so gut ist. Jack Burns durchläuft eine traumatische Kindheit, schauspielert sich dann durchs Leben (nebenbei: als Schauspieler), gewinnt einen Oskar und dann kommt der grosse Zusammenbruch, das bisher gelebte Leben wird nochmals aufgerollt, und in einen neuen Kontext gesetzt. Während den ersten 100 Seiten will man alle 5 Minuten aufgeben, der Stolz lässt es aber nicht zu. Die Seiten 100 bis 200 liest man dann auf Probezeit: ?Wenn?s nicht besser wird, höre ich dann mal auf.? Dann wird?s packend, spannend, teilweise äusserst komisch (einige würden jetzt noch sagen: ?und sehr dramatisch und uu traurig und so.? Aber das versteht sich ja von selbst). Besonders reizvoll: Die letzten Kapitel spielen in Zürich.

Michail Bulgakow: Der Meister und Margarita
Warnung: Ja nicht das geschwurbelte Nachwort (?Literaturgeschichtliche Anmerkungen?) der dtv-Ausgabe im Voraus lesen. Das vermiest einem die Lektüre nachhaltig. Das Buch selber beginnt schwungvoll, verliert sich dann aber ein wenig in Beliebigkeit. Oder hat alles einen tieferen Sinn? Das sagt eigentlich alles. Die Sprache ist originell, die Dialoge sind geschliffen und sehr unterhaltsam. Vor allem wenn der Kater spricht.

Zudem gehört (Podcast): Gilles Peterson Worldwide - Vol.01, No.01 bis 11
Gilles Peterson, Pionier des Acid-Jazz und Gründer des Labels ?Talkin? Loud? stellt in jeweils gut einer Stunde verschiedene (Londoner) Platenlabels vor. Meist interessante Interviews und gute Musik. Halt abhängig davon wie fest einem die Musik des vorgestellten Labels zusagt. Mir sagen sie meist zu.

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