08.07.2006 01 32 run #2324
Faszinierend poz. Man sollte mit diesen Schuhen weder die Lieblingsbar noch das Fensterbrett betreten. Sie sind einfach gemein und man kann nicht wissen wohin das führt.
07.07.2006 09 09 poz #2323
als nicht-su lese ich jedes mal suicide shoes.
irgendwie rücksichtslos.
04.07.2006 13 30 run #2322
 original suidshoes
Irgendwie schamlos.
02.07.2006 18 00 run #2321
Ich weiss, es mag unfair erscheinen einfach so mir nichts, dir auch nichts selbstgestrickte Aphorismen ohne Bezugnahme hier reinzupflanzen. Aber 'isch' muss es einfach tun.
"Dummheiten so sie bei vollem Bewusstsein begangen werden, gehen immer auch mit einer gewissen Schamlosigkeit einher."
30.06.2006 12 08 mo #2320
pfe ist mit viel Herz bei der Sache.
Schön, wenn eine Beiz solche Stammkunden hat.
Bleiben wir in der Bertastrasse:
Die Klientel von Ararat, Lipari, Bertabar und dem seltsamen Etablissement (demnächst Bertados?) schräg gegenüber überschneidet sich wenn überhaupt wohl eher minimal. Keines dieser Lokale nimmt dem anderen Kundschaft weg; jedenfalls erweckt die jeweilige Auslastung nicht den Eindruck.
Möglich, dass die Bottega gänzlich anderes Publikum ansprechen will.
Möglich, dass sie bloss ein Abschreibungsobjekt ist.
Möglich aber auch, dass sich der Laden mangels individuellem Konzept ziemlich schnell totläuft.
Latte macchiato für fast sieben Franken ist eine g-astronomische Unverschämtheit; selbst im Adlon Berlin - ohne Herz und nur fürs Auge - kostet dieses Getränk deutlich weniger.
30.06.2006 09 47 pfe #2319
Schade eigentlich, die Reaktionen von mo und van. Ich hätte von schreibenden, also denkenden und kreativen Leuten, anderes erwartet.
Vielleicht bringt es etwas, wenn ich euch etwas über die Berta erzähle. Ich selbst bin zwar keine 20 mehr (schon mehr etwas gegen 50), aber ich bin viel unterwegs und oft in den verschiedensten Bars. Ich kenne das genannte Plüsch, die IQ, das Meyers (nichts gegen das Meyers!) und und und.
Aber ich konnte auch miterleben, wie die Berta entstanden ist, da ich gleich nebenan wohne.
Da wurde vom Beizer mit viel Herzblut etwas geschaffen, was es so in Zürich noch nicht gegeben hatte. Berlin, Paris, Rom: ja - aber Zürich nein. Aus einem verlotterten Ladenlokal wurde ein kleines Bijou. Der Beizer selbst war monatelang am Umbau beteiligt. Das Design der Bar und der Sitzbank hat er in Zusammenarbeit mit einem Schreiner entworfen, die Tische mit einer Spenglerei designt, die Beleuchtung usw.
Jahrelang stand er 6 Tage die Woche selbst am Tresen und putzte Sonntags. Bis er sich dann Service-Personal leisten konnte, das er übrigens hegt und pflegt. Lief die Bar letztes Jahr besser als im Vorjahr, gab es dieses Jahr einen schönen Bonus. Ich kenne auch fast alle Angestellten und die grinsen nur breit beim Thema Bonus!
Und die Getränke- und Speiseauswahl: da wurde sorgfältig ausgesucht! Nur das Beste ist gut genug. Das Bier aus Zürich, die Weine von einer Weinhandlung im Quartier.
Immer wieder hat sich der Beizer für seine Gäste etwas einfallen lassen: mehr Zeitungen, grössere Gartenbeiz, gratis W-Lan, gratis Hahnenwasser, gratis Salat zu den Panini, EM- und WM-Übertragungen, Freibier bei CH Siegen, eine aktuelle Homepage. Gestrichen wurde in 5 Jahren drei mal, das vierte steht an. Ich habe ihn einmal gefragt, ob sich denn der Aufwand finanziell lohne und er meinte nein, aber die Gäste schätzen es sehr!
So, und jetzt kommen da welche aus dem Kreis 1, halten sich wochenlang in der Berta auf, notieren, merken, kopieren und nehmen das Gratis-Paket an Kreativität gerne in den Schulhof mit. Zuletzt wird noch derselbe Name verwendet (wenn man bedenkt, dass Bottega nur ein Allgemeinbegriff wie Restaurant ist, bleibt ja nur noch Berta). Sollen denn im Übrigen alle Restis an der Bertastrasse Berta heissen? Das Trattoria Lipari dann Trattoria Berta, das Ararat dann AraBerta? Das ist doch vollkommen lächerlich!
Entscheidet selbst. Ich auf jeden Fall habe meine Entscheidung längst getroffen und ich hoffe, viele, viele andere folgen mir. Auf dass die Überheblichen dieser Welt ihre gerechte Strafe bekommen.
pfe
29.06.2006 22 01 mo #2318
In der Bertabar waren wir bisher verhalten, obwohl sie um die Ecke liegt.
Wenn wir dort verkehrten, fand ich besonders eine kleine Kurzhaarblondine hinterm Tresen zu fortgeschrittener Stunde sehr besuchenswert.
Ausser Stangen (wie im Plüsch) haben wir dort allerdings nie etwas getrunken, kannten und kennen wir doch andere, uns genehmere Bars:
- IQ-Bar
- Cranberry
- Meyers
- Eine hier ungenannt bleiben sollende Schwulenbar mit den meinem Empfinden nach sympathischsten Cocktails der Stadt, thai-mixed, samt Showeinlagen
Auge und Herz trinken mit.
Zumindest mich betreffend bleibt das auch so.
Qualität rechtfertigt ihren Preis, durchaus.
Bekomme ich Qualität samt Herz, nehme ich Entfernung plus Preis in Kauf.
Zum Schilderlayout:
(Schade, dass das Bertabarbild auf dem derzeit kranken Rechner pausiert)
Beide Lokationen befinden sich in der Bertastrasse.
Das Schriftbild ist ganz sicher verschieden.
Regt Euch wieder ab und geht einen trinken - mit Herz und fürs Auge.
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