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18.01.2006 17 11 nik #2217
"Pickel sind etwas Biblisches, Orientalisches."

Robert Walser, Jakob von Gunten

16.01.2006 19 50 run #2216
Wann werdet ihr erwachen?
Wo werdet ihr sein?
Wie werdet ihr wissen, das ihr nicht träumt?

13.01.2006 01 14 plu #2215
mehr

13.01.2006 01 04 plu #2214
1. in
2. carl
3. fat
4. tommy
5. pop
6. jack
7. arby
8. wendy
9. king
10. ronald

11.01.2006 16 35 nik #2213
Der "grosserie store" um die Ecke bei mir verkauft:

"graitfruit"

1.60 das Stück.

03.01.2006 21 36 mo #2212
Als lange Jahre im Süd- und Südwestdeutschen verorteter Mensch sind viele so genannte Helvetismen für mich nie welche gewesen, sondern gehörten und gehören wie selbstverständlich zum Sprachschatz von mir langzeitheimat-losem Oftzügler dazu.
Ein paar ganz wenige echte "Schweizereien" sind über die Zeit zu Favoritenwörtern geworden, die liebevoll in meinen zumeist hochdeutschen Alltag eingepflegt werden, wann immer sich Gelegenheit bietet.
Das Fixleintuch, mit dem ich seit der ersten sprachlichen Tuchfühlung fast kindlich anmutende Geborgenheit und Wärme assoziiere, führt die "chline" Liste schon etliche Weilen unangefochten an.
Buchstabengebilde, die ummanteln, aus ihrem jeweils eigenen etymologischen Schatzkästlein erzählen, träumen machen.
Das wiederum haben meine Helvetismen mit innig geliebten Besonderheiten aus anderen Sprachen gemein.
Perlismen möchte ich sie gern nennen - alle zusammen - und ihren jeweiligen Schöpfern dafür danken, dass ihre Verbalstreicheleien mich mit vereintem Zuraunen umhegen, nachts unter der kuscheligen Decke auf dem Fixleintuch genauso wie im manchmal doch recht windigen Alltag.




[Edit:
Perlismen gibt es seit 1997.
Zugegeben nicht viele, aber leider.
Und nun gefällt mir das Wort nicht mehr.
Schatzismen lesen sich wie eine verunfallte Gefährtenverniedlichung.
Verdammi!]


22.12.2005 17 17 nik #2211
"Ich richte an die Gesunden folgenden Appell: leset doch nicht immer nur diese gesunden Bücher, machet euch doch auch mit sogenannter krankhafter Literatur näher bekannt, aus der ihr vielleicht wesentliche Erbauung schöpfen könnt. Gesunde Menschen sollten stets gewissermassen etwas riskieren. Wozu, heilandhagelnochmal, ist man denn gesund? Bloss um eines Tages so aus der Gesundheit heraus zu sterben? Eine verflucht trostlose Bestimmung ..."

Robert Walser, Der Räuber

22.12.2005 00 57 nik #2210
Im Dörfli und am Limmatquai,
da chaschs bim poschte gmüetli näh!

13.12.2005 17 43 nik #2207
"Right now you could have a pair of jeans that cost $1,000, and people would buy them."

12.12.2005 01 11 nik #2206
Auf dem Weg nach Hause - leicht angetrunken - habe ich mich selbst bei kapitalistischen Fantasien ertappt.

10.12.2005 18 08 mo #2205
Seife brennt nicht, wenn sie mit Glut überschüttet wird.

(Diese Erkenntnis präsentiert Ihnen exclusiv die Forschungsabteilung
von "Chemie heute".)

10.12.2005 15 47 ps #2204
Frühling 2003

Heute war ich bei meiner "RAV-Beraterin", einer jungdynamischen diplomierten Historikerin, die ihre Liz-Arbeit in einem Monat und das ganze Studium in drei Jahren gemacht hat, und sich gemäss eigener Aussage am Schluss geärgert hatte, weil sie immer noch zuviel Zeit in die Prüfungsvorbereitungen gesteckt hatte, da sie bei der mündlichen Prüfung bemerkte, dass es ohnehin nur um Sympathie ging.

Im Büro dieser Dame. Plötzlich ertönt draussen ein Getöse und Geschrei. Sie erhebt sich, schliesst das Fenster und meint lapidar: "Arbeitslose am Demonstrieren". Ich weise auf den Kriegsbeginn hin, der wohl Grund für den Auflauf ist. Sie meint: "Eben, Arbeitslose. Nur die können um diese Zeit demonstrieren gehen."

09.12.2005 14 09 run #2203
Ich bin zu nichts berufen, habe keine Aufgabe und keinerlei "Bestimmung". Mit anderen Worten, ich bin ein glücklicher Mensch.



06.12.2005 12 58 nik #2202
Betrifft die cablecom-Fritzen, die mich heute morgen von der Seite angequatscht haben:

"Der Glaube daran, es liessen sich gerichtete und vorhersagbare Wirkungen erzielen auf Wissen, Einstellung und Handeln von Menschen, insbesondere im politischen und ökonomischen Bereich, war und ist der eigentliche Notor der Kommunikationsforschung. Entsprechend gewichtig war das Ausmass an Aufmerksamkeit und wissenschaftlicher Unterstützung, das der Wirkungsforschung zuteil geworden ist. Um so mehr muss es überraschen, dass nach fünfzig Jahren Wirkungsforschung die Substanz gesicherter Erkenntnisse eher einer Konkursmasse denn einem prosperierenden wissenschaftlichen Fundus gleicht.

Merten, Klaus: Wirkung der Massenkommunikation, 1982

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