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02.06.2005 12 54 mo #2134
blumenkastenjule.jpg

Katze im Nest

Wie zu erfahren war, liegt eine schneeweisse, uralte Katze regelmässig in einem maroden Blumenkasten die darob arg gebeutelte Petersilie platt, all das vor einem Steilabgrund von zwei Stockwerken, weshalb Beobachter bereits mehrfach erwogen, den Tierschutzverein zu informieren, gibt es doch für langsam zu Tode gelegene Petersilie keine Anlaufstelle.

01.06.2005 11 19 nik #2133
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Ein Katze verlässt das Grundstück der Familie S.

Ein Maschendrahtzaun erschwert einer Katze das Verlassen des Grundstücks der Familie S..

Ein auf kiesigem Grund stehender Maschendrahtzaum erschwert einer scheckigen Katze das Verlassen des Grundstücks der Familie S..

Ein auf kiesigem Grund stehender Maschendrahtzaum vor einem Einfamilienhaus mit geschlossenen Jalousinen erschwert einer scheckigen Katze mit angehobener Pfote das Verlassen des Grundstücks der toten Familie S., wobei unten rechts lustig die Gänseblumen ins Bild winken und die Spiessigkeit der Gartenlampe neben dem Stein verunglimpfen, während der Himmel sein Allerweltsgrau links oben zugunsten eines Gewittergrau eintauscht, aber immer noch angenehm dezent das dunkle Rot des Baumes kontrastiert.

31.05.2005 15 38 nik #2132
Manchmal bemerkt man erst beim Pissen, dass man eigentlich kacken muss.

25.05.2005 23 18 pee #2131
hund.jpg
Verbissenes bellt nicht mehr.

25.05.2005 12 34 nik #2130
hansen.jpg

21.05.2005 14 27 pee #2128
Neulich swingten wir mit luftigen Herzen sie und ich vom Perron über den Gehsteig ins Restaurant beim Bahnhof Schlieren. Sie liebte mich nicht mehr. Im Restaurant, sassen wir an einem italienischen Gericht, verurteilt, nein es war nichts Lebenslängliches, denn einen Stuhl braucht jeder beim Sitzen. Wir assen, aber trunken nichts, das hat dem Restaurationsbesitzer nicht gefallen, so fiel sein Gedanke über unseren Geldbeutel her, er wies die Servierdame an - uns, einen Franken fünfzig cent auf die Rechnung zu schlagen. Wir schwatzten, was neulich geschehen war, durchredeten auch das nicht Geschehene, es lächelte aber in unseren Gesichtern die Freiheit nicht vom Zukünftigen reden zu müssen, sie liebte mich nicht mehr. Zufrieden bezahlten wir auch den Zuschlag, weil er gefallen war. Neulich.

20.05.2005 23 37 mo #2127
wonderingBER.jpg

Nicht nur manchmal kommt es vor, dass ich keine Worte finde, um mitzuteilen, was in mir rumschwirrt.
Meist wünschte ich dann - zeitgleich am besten, ein guter Regisseur schafft das - begabter Pianist, Photograph, kaum abstrahierender Maler und grosser Poet zu sein.
Es bleibt wohl lebenslänglich bei den Wünschen.
Manchmal passt trotzdem fast alles in meinen temporären Film:
Barney Kessel und tausendfach kopierte Standards, der halbe Mond, umkränzt von Sternen und deren Schäfchenwolken, der sanfte Wind in den Blättern des Hofbaumes, wispernd - Übersetzer aller mir erdenklichen Sprachen -, die Schatten weich gesprenkelten Wohnungslichts nach draussen, Blütenstaub auf allen Flächen, das gedämpfte, ausgelassene Lachen der Rommée-Schummler ganz oben im Haus, die Katze auf der Schulter, Arien in den Abend gurrend - und "meine" Fledermäuse, heute erstmals wieder, gemächlich elegante Bahnen ziehend in ihrem, dunkelnd ruhigen Revier, dem Innenhof.
Ich bilde mir ein, die größere von Beiden flöge einen Begrüßungsschlenkerer auf meinen Balkon, freue mich kleinkindisch, vergleiche mit Flugkunst und Tempo von Alpen- und Mauerseglern hoch über den Dächern von Zürich, mit Schwalben, Hummeln, kategorisiere flughafengerecht.
Fliegen.
Manchmal.
Zur Zeit frühsommerlich.
Schwirrfledern sie eines Tages nicht mehr, ziehe ich fort.

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