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13.11.2004 20 35 van #2011
Sei stark, lk.

12.11.2004 02 25 lk #2010
So lange hatte man nichts gemerkt. Sie war zwäg und bekam ein Kind. Es ist sehr lebhaft und weiss nichts von dem Bösen, das uns umgibt. Sie hat ganz plötzlich gesagt, du, ich habe abgenommen. Ich sagte immer, na, das steht dir doch gut, du warst eh ein wenig zu...naja...geworden. Nun hätte ich es lieber, wenn sie wieder naja wäre. Wir haben es lange verdrängt, und unsere Tochter ist jetzt 1. Ihr Mami wird sie nicht aufwachsen sehen. Die Zeichen verdeutlichen sich. Ich denke manchmal, was soll ich noch. Mami hat AIDS. Ob ich die Kraft habe, das kleine Würmchen grosszuziehen und ihrem 14-jährigen Sohn beizustehen ? Wenn ich jetzt an Gott glauben würde, würde ich sagen, du verdammtes Arschloch.

11.11.2004 22 36 van #2009
Ich fragte mich schon, ob die Filmindustrie wirklich ernsthafte Gewinneinbussen erleiden müsste, wenn sie die Heimversion einer DVD jeweils auch für die Bewohner von Bohrinseln freigeben würde.

11.11.2004 21 06 bs #2008
Bescheuerte Berufe (LIX)

11.11.2004 20 30 run #2007
Die Langeweile ist eine Weile die lang erscheint. Tatsächlich ist sie nicht länger, als jede andere Dauer auch. Nur bewusster.

10.11.2004 23 48 vui #2005
crank sein ist alles. Scheint so gewesen zu sein, zumindest vor ein paar Jahren. Und wieso weiss ich einfach nichts davon? Warum brauchts nur zehn Jahre bis man zu den Ignoranten gehört? Oder war auch damals die Szene eben nur für solche, die wussten wo?

Und gibts denn für jedes Jahrzehnt etwas? Gerecht aufgeteilt im Nachhinein, so dass man rückblicken kann und sagen: "Jaja, dänn isch scho no abgange"
Dann nämlich hätte es ja keinen Sinn nostalgisch zurückzusinnen, nach etwasem, das man verpasst hat. Und ein wenig neidisch zu sein auf die, die wissen.

Aber vielleicht ist auch so, dass da halt ein Szenenloch existiert momentan. Wobei ich das natürlich nicht beurteilen kann, da ich mich nicht dazugehörend wähne.


10.11.2004 14 12 lk #2003
Freedom's just another word for nothing left to lose.

- Kris Kristofferson.

Vor allem am Tramwartehäuschen am Stauffacher oder am Bahnhof Stadelhofen. Romantische Sache, nicht ? Wie der Lucky Luke, der in den Sonnenuntergang reitet.

09.11.2004 17 59 run #2002
Es ist ein Irrtum zu glauben, dass du aneckst. Es sind die Ecken an denen du dich stösst. Du bist nicht die Ecke, die Ecke ist die Ecke. Der wahre Entecker ist ein sanftes lächeln. Es fliesst ohne zu zerfliessen. Es bricht auf ohne zu zerbrechen. Es gibt tausende von Ecken aber nur ein einziges lächeln. Es macht rund ohne abzustumpfen. Es kann nicht erreicht werden und es will nichts erreichen. Es enteckt nur und die Freude die in ihm ist, ist unzerstörbar. Es ist keine Erinnerung und es ist kein erinnern. Es ist nur ein lächeln und es ist da, sobald du es zulässt.


09.11.2004 13 29 mo #1989
Als im November 1989 die ersten Ossies auch in unser kleines, beschauliches Dörfchen am südlichen Ende der Republik einfielen, entspann sich beim Samstagsausgang folgender Dialog:

"Ey, Du musst jetzt mit mir tanzen, jetzt, sofort!"
"Warum sollte ich das?"
"Ich bin aus dem Osten! Tanz' mit mir!"
"Nein! Ich bin aus dem Westen, ich muss gar nichts!"

Kürzlich fragte mich meine Mutter,warum ich ausgerechnet in den Ostteil der grossen Stadt gezogen sei, das wäre doch nichts für uns Wessies, da sei doch alles kaputt und heruntergekommen, das wisse man doch.

Viele Menschen hier nehmen sich Zeit füreinander, für spontane Herzlichkeiten, für ein offenes Lächeln während der Strassenhetze.
Ein Grund von etlichen.
Grund genug.

(Dies ist übrigens der 1989. Beitrag auf entecker.)

09.11.2004 13 04 mo #1988
1989.jpg

"Wir hatten in der DDR ein letzten Endes kleinbürgerliches, zänkisches System. Aber du wusstest genau Bescheid. Das war so übersichtlich, dass man sich darin bewegen konnte. Heute kommt der Druck von allen Seiten. Es ist sehr bunt, scheinbar sehr individuell. Es ist alles nur scheinbar. Und der Druck ist da. (..) Wie viele Leute fühlen sich jetzt noch frei? Freiheit, gut, du kannst ja sagen, ich lebe auf der Straße. Oder du kannst sagen, ich bin reich. Dann hast du Glück. Aber ich weiß nicht, ob das alles Freiheit ist." (Walfriede Schmitt)

09.11.2004 12 36 nik #1987
Auf Varèse war Zappa durch sein Stück "Ionisation" aufmerksam geworden, das nur für Schlagzeug geschrieben war. Frank war so begeistert, dass er sich zum 15. Geburtstag ein Ferngespräch mit Varèse wünschte.
Quelle


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