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02.02.2002 01 37 reb #206
5. Tag
Ich kann schon keine Mojitos mehr sehen. Echt nicht. Und auch kein Bier. Aber von den Parties hab ich noch nicht genug. Darum war ich gestern wieder auf einer. Um reinzukommen musste ich mir von einem Dealer zehn Minuten lang anhören, wie toll doch sein Stoff sei. Und dass ich ja keine Probleme machen soll. Des weiteren hat er dann auch gemeint, dass die Toilette nicht zum pinkeln sei und überhaupt, ich als Gringo, und so weiter und so fort.
Das warten hat sich aber gelohnt, denn wie hier überall war die Frauenquote über 50%. Toll nicht? Wann ist es endlich in Zürich soweit? Könnte das jemand regeln bis ich zurückkomme? Falls ich zurückkomme.

01.02.2002 20 05 pet #205
Achtung: Durchsage der Leitstelle.
Sprachverwehungen verhindern
vorübergehend das Weiterdenken.
Die Störung wird so bald als
möglich behoben.

Wohnen in entlaubten Worten.
Spache werde zu Sein,
wollen deshalb nur schreien.
Bähhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh
Bähhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh
Bähhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh
Schreien, werden stumm
Sein ist Schein
gehen paraphrasiernd ein.
Blabberaplblabbalablebberlabba
Paperlabbbabbaalallibabablaber
balababerlappppppabalabberlaa
Rechenkünstler verlagern
sich auf die Homöopathie.
Frauenzeitschriftenfetischisten vernutzen
Wunschlosikgkeit
mittels Computertastaturen
zu gähnenden Bleiwüsten.
Mit grösstem Genuss elaborierende
Wahrnehmungsspezialisten verbrennen
Gedanken in Hochleistungsgehirnen
zu blasierten Gebrauchsschöpfungen
für bornierte Eklektiker.
Lalalalallllallalalalllalllalalallala
Lalalalallllallalalalllalllalalallala
Lalalalallllallalalalllalllalalallala
priests of the regulated
technical revolutions - I forgot
to ask some questions about how to
exploit insanity.
they answered: "You bastard
You have to be a consumer,
a producer or go to the hell."
In dieser Situation ist immer
SIE zu kontaktieren, also los:
"Grüezi wohl Frau Stirnimaa,
säget Si wie läbet si wie gaats dänn
irem Maa?"
Frau Hirnimann öffnet ihre
Handtasche, greift nach ihrem
Natel und flötet:

Die Störung ist behoben, wir
danken Ihnen für Ihre Geduld
und wünschen Ihnen einen angenehmen
Aufenthalt dort, wo Sie nie ankommen werden.

01.02.2002 17 32 juc #204
Donnerstag, 30.1.02, 12:30 Uhr Bierhalle Wolf

Mein Kehle wurde in dem Moment trocken, als der Kellner einen „Meter“ Bier brachte. Nach zwei Grossen wurde unsere Runde etwas lauter. Die drei älteren Damen am Nebentisch wandten sich peinlich berührt ab, als einer meiner Freunde lautstark erzählte, wie er sich im zarten Alter von acht Jahren seinen Hodensack an einem rostigen Nagel auf einer Kinderspielplatzrutsche aufgerissen hatte. Seine Mutter, die kein Blut sehen kann, hielt sich die Hand vor die Augen und schickte ihn kurzerhand ins Badezimmer, wo er sich in der Badewanne selber verarzten musste. Er hatte wirklich grosse Schmerzen! Wahrscheinlich war das der Grundstein zu seiner heutigen Sanitäterkarriere im Militär.............
Lustigerweise hat die Geschichte, ganz im Gegensatz zu den älteren Damen, beim Stammtisch grossen Eindruck hinterlassen. Sie wurde mit grossem Eifer diskutiert, und nach etlichen Mitleidsbekundigungen wurde meinem Freund sogar noch ein Bier spendiert.

01.02.2002 09 06 van #203
Meine Zahnärztin ist ein sanfter Mensch, und meine Angst vor ihr hält sich in Grenzen. Allerdings führt der Weg zu ihr stets über eine Voruntersuchung bei der praxiseigenen Dentalhygienikerin. Als diese mich zum ersten Mal untersuchte, lehnte sie sich so nahe heran, dass ihre Brust meine Wange berührte, was zumindest eine Ablenkung war. Ein halbes Jahr später hatte ich wieder einen Termin. Schon bei meinem ersten Besuch war ein tiefes Loch am rechten oberen Weisheitszahn diagnostiziert worden. Die Behandlung war verschoben worden, weil der Zahn aufgrund der immensen Grösse des Loches ohnehin nicht zu retten war. In dieses Loch stach die Dentalhygienikerin nun mit ihrem Untersuchungshaken hinein. Als sie es tat, schrie ich auf, worauf sie sich wortreich entschuldigte, es käme ganz bestimmt nicht mehr vor etc. Im weiteren Verlauf der Behandlung entdeckte sie auf meiner Patientenkarte das Geburtstagsdatum und fragte mich, ob ich auch eine Geburtstagsparty zum Dreissigsten gemacht hätte, sie sei nämlich auch gerade dreissig geworden. Ich bejahte, so gut das ging, und sie begann mir ihre Party zu schildern. Das Motto war Travestie. Ich tat überaus begeistert. Ohne Erfolg, sie stach weitere zwei Male direkt in das Loch hinein, was jedesmal furchtbare Schmerzen erzeugte.
Seit jenem Tag bin ich mir beinahe sicher, dass meine Dentalhygienikerin abnormal veranlagt ist. Ich überlegte mir schon, mich bei der Zahnärztin über sie zu beschweren. Aber dann ist es mir doch zu peinlich. Ich halte es für unwahrscheinlich, dass keiner der anderen Patienten sich jemals beschwert hätte, wenn das tatsächlich stimmen würde. So nehme ich doch an, dass sie wirklich nur ungeschickt war. Gestern habe ich mich wieder zu einer Konsultation angemeldet, und schon für nächsten Dienstag einen Termin erhalten. Man muss in dieser Praxis eben nie lange warten.

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