03.01.2004 13 31 nik #1584
Zum Beispiel:
Abflug-Ort ZÜRICH /ZRH
Destination AMSTERDAM /AMS
Airline SWISS
Reiseklasse ECONOMY
Preis Hin+Zurück pro Person
(exklusiv Flughafentaxen) CHF 133.00
Abflugsperiode 15.10.2003 - 31.03.2004
Mögliche Stops Stops auf Anfrage
Anwendbarkeit Keine Alterslimite
Minimum Aufenthalt SUN Tage
Maximum Aufenthalt 360 Tage
Zulässige Reisetage Hinflug: keine Einschränkung
Rückflug: keine Einschränkung
Product Code FETFO
03.01.2004 11 46 ah #1583
Über das Glück
Es gibt Tage, die können einen den Buckel runterrutschen. Der erste Januar gehört definitiv zu diesen Tagen. Der Gedanke daran, dass wohl die meisten Menschen einen Kater haben, verschlimmert die Sache höchstens. Der Himmel vor dem Fenster wie ein grauer Brei, der schwer auf den Strassen und Häusern lastet. Sie mag nichts essen. Nach ein paar zaghaften Schritten durch die Küche, nach dem Blick auf die verkrusteten Teller vom Vorabend, schlüpft sie zurück in ihr Bett. Liest ihr Buch über klinisch depressive Menschen, was sie nicht gerade aufheitert. Heutzutage macht sich ja jedes Buch, das der Leserin Trost spenden möchte, bereits durch diese Tatsache verdächtig. Der Trost, der darin liegen könnte, den Unterschied zwischen den depressiven Protagonisten und sich selbst zu erkennen, ist heute gleich Null, weil dieser Unterschied für sie im Moment nicht signifikant ist. An solchen Tagen hilft nicht einmal Selbstbefriedigung, danach würde sie sich noch dreckiger fühlen. Duschen? Ausgeschlossen: Die körperliche Sauberkeit würde den seelischen Schmutz überdeutlich zu Tage fördern...
Später, ohne Ziel, nur mit Fluchtgedanken, geht sie nach draussen, trotzt dem breiigen Himmel - zum Glück gibt es nichts mehr zu sehen, es ist unterdessen eingedunkelt - tief saugt sie die eisige Luft ein, möglichst schmerzhaft will sie das in der Lunge spüren (Selbststrafe der Raucher). Schliesslich, ein paar Schritte weiter, einige Dutzend nunmehr funktionsuntaugliche Frauenfürze weiter, zerbrochenen Glasscherben ausweichend, macht sie eine Entdeckung: Verstreut am Boden liegen Coop-Punkte! Hastig, in der Angst, ein Windstoss fege sie weg, wirble sie davon, kniet sie sich auf die Strasse, greift nach den Punkten, klaubt sie auf, gierig, vier, sieben, zehn, schon zwölf Stück! Mit klammen Fingern, (wie eine geizige Hausfrau, denkt sie, die die Punkte braucht, als Ersatz für die Liebe, die ihr der Ehemann versagt), verschämt steckt sie nun die Punkte in ihre Brieftasche und richtet sich auf. Ein scheues Lächeln zuerst, dann wird auf ihrem Gesicht ein siegesbewusstes Grinsen sichtbar: Das Glück hat sie noch nicht verlassen.
30.12.2003 21 54 lb #1582
Sender: Nik n
Sent: 30-Dec-2003; 21:32:20
Morgen um vier bei stefanie-weiss allerdings nicht wo sie wohnt
Sender: lb
Sent: 30-Dec-2003; 21:33:44
Ich schon. Wer bringt was mit? Wer koordiniert?
Sender: Nik n
Sent: 30-Dec-2003; 21:35:04
Wir gehen migr. Und alles
Sender: lb
Sent: 30-Dec-2003; 21:36:29
Was und alles?
Sender: Nik n
Sent: 30-Dec-2003; 21:37:35
Alles ohne rasta machen!
Sender: lb
Sent: 30-Dec-2003; 21:38:20
Selber rasta.
28.12.2003 16 08 nik #1581
Azzurro
Cerco l'estate tutto l'anno
e all'improvviso eccola qua...
lei è partita per le spiaggie
e sono solo quassù in città,
sento fischiare sopra i tetti
un aeroplano che se ne va.
Azzurro, il pomeriggio è troppo azzurro e lungo
per me,
mi accorgo di non avere più risorse senza di te,
e allora
io quasi quasi prendo il treno
e vengo, vengo da te,
ma il treno dei desideri,
dei miei pensieri all'incontrario va.
Sembra quand'ero all'oratorio
con tanto sole, tanti anni fa...
quelle domeniche da solo
in un cortile a passeggiar...
ora mi annoio più di allora:
neanche un prete per chiaccherar...
Azzurro, il pomeriggio è troppo azzurro e lungo per me,
mi accorgo di non avere più risorse senza di te,
e allora
io quasi quasi prendo il treno
e vengo, vengo da te,
ma il treno dei desideri,
dei miei pensieri all'incontrario va.
Cerco un po' d'Africa in giardino
tra l'oleandro e il baobab,
come facevo da bambino,
ma qui c'è gente, non si può più:
stanno innaffiando le tue rose,
non c'è il leone, chissà dov'è...
Azzurro, il pomeriggio è troppo azzurro e lungo per me,
mi accorgo di non avere più risorse senza di te,
e allora
io quasi quasi prendo il treno
e vengo, vengo da te,
ma il treno dei desideri,
dei miei pensieri all'incontrario va
(Paolo Conte, 1968)
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