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27.10.2003 14 05 dab #1322
 eine gute Frage, lb: Wie war es wirklich? Da waren nämlich noch diese drolligen Japaner, die dauernd vor der Kamera herumfuchtelten.
27.10.2003 13 21 lb #1316
 Judith-Hermann-approved. Erstaunlicherweise auf der offiziellen Homepage des Filmes zu finden.
27.10.2003 13 21 lb #1317
 Originalversion
27.10.2003 10 42 dab #1321
 | Ich gehöre nun auch zur erlesenen Gruppe der Killbill-Seher (da lag so eine von der Leinwand abgefilmte Kopie auf dem Internet herum). Was kann ich sagen -- freut mich zu sehen, dass es Quentin gut geht. Und vielleicht: nicht schlecht, für eine Rekonvaleszentin... |
26.10.2003 21 49 pet #1320
nochmals nachgeha(c)kt:
Meine Sitznachbarin im Capitol wird sich den zweiten Teil von Kill Bill anschauen gehen. Denn sie hat schon Three Angels for Charlie Teil 12 und Lara Croft Teil 7 gesehen. Damit die Prothese ihres Filmbewusstseins im Genre des Trashes wenigstens nominell demjenigen des Actionfilms angeglichen wird. Sie hat einige Male anerkennend geraunt, als den schusseligen Schwertkämpfern die Glieder abgehackt wurden und die Rümpfe performenden Skulpturen gleich, das Blut pulsierend von sich gaben. Eine Frauenphantasie gar? Eher nicht. Kill Bill ist der Film eines Mannes für Frauen, deren Mütter I shot Andy Warhol nie gesehen haben und trotzdem filmkompetente Töchter erziehen wollten und dabei gescheitert sind. Schon in Terminator III wunderte ich mich, weshalb das Kindchenschema bemüht wird, um den weiblichen Bösewicht massentauglich zu machen. Die Hauptfigur in Kill Bill ist wesentlich schwächer als jene in The silence of the lambs. Aber wie der werte lb meint, sollte die Beliebigkeit des Filmevergleichens den Kundigeren überlassen werden. Trotzdem, Dilettantismus macht eben Spass. Wenigstens weiss ich jetzt, was die zitierte Judith-Herrmann-Leserin für ein Männerbild hat. Da ich sonst nichts über Judith-Herrmann-Bücher weiss, tut es Not, einer Judith-Herrmann-Debatte zu lauschen. An der Juhubilee-Sauferei fehlten aber leider die Judith Herrmann-Leserinnen. Wobei ich lb als Nicht-Judith-Hermann-Leser literarisch mit Simone de Beauvoirs Biografie von Deirdre Bair gerne beigestanden wäre. Wobei ich auch schon belehrt wurde, dass Biografien keine Literatur im engeren Sinn sind. Wann kommt endlich die Biografie von Judith Herrmann auf den Markt? Vielleicht dann erst werde ich etwas von Judith Herrmann lesen. Es sei denn, eine kompetente Judith Hermann-Leserin, lässt sich dazu bewegen, die inkompetenten entecker-Schreiber aufzuklären.
Anzumerken gilt noch, dass die Redaktion von entecker
Achtung, Regieanweisung:
(SKANDAL) keine Frauenquote kennt!
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