entecker
 
 
laufend   145 144 143 142 141 140 139 138 137 136 135   beginn
 

entecker

start
kontakt
 

autoren

ah
bis
dab
eto
juc
lb
lp
mo
nik
pet
plu
ps
van
 

archiv

Oktober
 
2013:
September
August
Juni
Januar
 
2012:
Juli
März
Februar
 
2011:
August
Juli
März
 
2010:
Oktober
August
Juli
April
März
Februar
 
2009:
Dezember
November
August
Juli
Juni
April
März
Februar
 
2008:
November
Oktober
September
Juli
Juni
März
Januar
 
2007:
Dezember
November
Oktober
September
August
Juli
Juni
Mai
April
März
Februar
Januar
 
2006:
Dezember
November
Oktober
September
August
Juli
Juni
Mai
April
März
Februar
Januar
 
2005:
Dezember
November
September
August
Juni
Mai
April
März
Februar
Januar
 
2004:
Dezember
November
Oktober
September
August
Juli
Juni
Mai
April
März
Februar
Januar
 
2003:
Dezember
November
Oktober
September
August
Juli
Juni
Mai
April
März
Februar
Januar
 
2002:
Dezember
November
Oktober
September
August
Juli
Juni
Mai
April
März
Februar
Januar
 
2001:
Dezember
November
Oktober
 
 
 
10.06.2003 17 23 nik #1132
leiche.GIF.gif

Blogleichensammeln:

zickenschleuder
nö, ...schön
weissespapier
gregoragnes
wollpillitanz

10.06.2003 14 29 nik #1131
1971? 1973? Auch egal! Hauptsache deutscher Siebzigerjahre-Zeigefinger-Rock, gell?

10.06.2003 00 14 lk #1130
Kennst du den Fremden
in deiner Stadt
der deine Zeit nie raubt
den tausend Pflichten und
Aengste jagen
der nur in den Spiegel schaut
um zu prüfen, ob sein Anzug
auch richtig sitzt
ob sein Aeusseres auch dem entspricht
was er lernte, von sich zu halten
was er lernte, von sich zu denken
was er glaubt, was er ist
- kennst du den

- Eulenspygel 2, "Der Fremde", LP 1971

Auch nach 32 Jahren hat sich nichts verändert.

06.06.2003 22 57 nik #1129
r_davidl.gif
Wider das Vergessen (III)

05.06.2003 23 45 van #1128
Es ist kurz vor neun Uhr. Die Fernseh-Sprechstunde steuert auf ihren Höhepunkt zu.

Die eingespielten Bilder lassen keinen Zweifel aufkommen: Hier hat das Schicksal mit seiner ganzen Brutalität zugeschlagen.

"Der innere Mensch wächst, während der äussere Mensch zerfällt." Mit diesem Bibelzitat trifft der reformierte Pfarrer mitten ins Herz. Im Studio herrscht minutenlang beklemmende Stille.

Der Nachtzug bringt mich zurück in den Süden.

Weit oben am Berg erstrahlt eine einsame Kirche im Scheinwerferlicht. Ich schaue ihr nach, bis ich sie aus den Augen verliere.

Nein, Gesundheit ist nicht alles. Es gibt Wichtigeres im Leben als die Gesundheit. Aber was ist es das zählt?

...am Abend noch ins Stadio Lido in Locarno, wo meine Kinder fünfmal in der Woche trainieren.

Bin ich einer der vielen ehrgeizigen Väter, die ihre Kinder dazu missbrauchen, ihre eigenen unerfüllten Träume...

Die Solothurner Allgemeinärzte proben im Tages-Anzeiger den Aufstand. Sie werfen mir vor, ich würde mit meiner Sendung nur den Konsum anheizen...

Soll ich mich über soviel Schwachsinn ärgern oder...?

Ich statte einer unserer vierzig Gesundheitswochen einen Besuch ab. Zwanzig übergewichtige Menschen haben in St. Moritz eine ganze Woche lang geübt, wie man mit gesundem Essen und etwas mehr Bewegung aus dem Teufelskreis von Fehlernährung, körperlichem und seelischem Niedergang ausbrechen kann, ganz ohne Medikamente.

Mit 50 Kilometern pro Stunde fährt die "Olympia Explorer", das schnellste Kreuzfahrtschiff der Welt, 530 Fernsehzuschauer, 100 medizinische Experten und mich zurück nach Venedig.

Jonathan, mein Ältester.

Ich liebe diesen Anblick, wenn er leichtfüssig nur so über die Bahn fliegt. Noch gestern - so erscheint es mir - badete ich ihn Minuten nach seiner Geubrt in einem der Dutzend Gebärsäle im Zürcher Universitätspitals. Heute rennt er mir davon. Auf der 400-Meter-Bahn und wahrscheinlich auch bald im Leben.

2600 Seemeilen haben wir mit dem Gesundheitsschiff hinter uns.

2500 Konsultationen in 14 medizinischen Zentren. 50 neu entdeckte Osteoporose-Fälle, 17 erstmals diagnositizierte Diabetes-Erkrankungen, 25 abklärungsbedürftige Herzleiden, 200 schlecht eingestellte Fälle von Bluthochdruck und so weiter.

Während auf den Decks die letzten Konsultationen stattfinden, lege ich mich in meiner Kabine noch eine Weile hin, schliesse die Augen und lasse den Augenblick auf mich einwirken.

Weshalb müssen wir ständig Abschied nehmen? Es kommt mir vor, als wäre das Leben ein ständiges Loslassen.

Ich habe sechs Kinder. Und keines gehört mir.

Samuel Stutz erzählt aus seinem Leben im Dienste der Gesundheit (via Weltwoche).

andere

the selvedge yard
ligne claire
mosaikum
passe.par.tout
rezensionen.ch
social fairy dust
une fille du limmatquai
maxim biller
 
rauf
laufend   145 144 143 142 141 140 139 138 137 136 135   beginn