06.05.2003 13 24 nik #1104
Common, cut me some slack, will you. Look, I used to be a cop in New York city. I only moved to LA because my wife took a job there. Common, what do you say. Here we are, in Washington DC. The heart of democracy. One hand washes the other. Common man, it's christmas.
McClane / Die Hard II: Die Harder
06.05.2003 13 17 nik #1103
There is lots of stuff I don't know about... Fine wine... great art... the opera. I guess if I live long enough, I'll get to it. If I don't, I'll never miss it.
Maverick / Top Gun
05.05.2003 22 53 plu #1102
 
Herrn Neuferts Weltvorstellung ist auf ein absolutes Minimum reduziert.
03.05.2003 16 42 lk #1098
 "Du hättest sicher viel Erfolg in der Schweiz mit einer solchen Frisur", meinte ich. "Aha. Als dunkelgefärbter Buchhaltungs-Revoluzzer mit Ethnotouch ?" "Naja, besser als eine Jutetasche und ein Hippiesack". Auf jeden Fall wurde das Geld gespart und dafür ein Tee getrunken. Was etwa denselben Betrag ausmacht.Von wegen Lohnniveau und Lebenskosten und so.
03.05.2003 00 40 mo #1097
Bär(e)ndienst
Eine recherchewütige Entecker-Leserin erbrachte den unabhängigen Beweis:
Zumindest mein Hirn betreffend wurde die vor geraumer Zeit geäusserte Annahme bestätigt, alles sei bereits geschrieben, gedacht. Ich sollte es wirklich lassen, beides.
02.05.2003 11 12 mo #1096

Huregeil!
Als ich letztmals vor ungefähr zwanzig Jahren häufiger in einem kleinen Land namens Schweiz und mit dessen Bewohnern verkehrte, blieben mir als damals alemannisch geprägtem Menschen keine auffälligen Wortkombinationen haften.
Das sollte sich vergangenen Sommer schlagartig ändern und bis heute anhalten:
?Huregeil?, für alles und jedes Begeisternde verwandt, schlich sich ins Langzeithirn. Durchaus mit Abscheu. Huren? Geil? Nuttig vom feinsten?
Ich ertappe mich immer häufiger dabei, wie ich ?so geil? äussere, aber obiges denke.The Germans say geil, hiess es vor längerer Zeit in einem amerikanischen Popsong. Switzerland says huregeil! Was bedeutet das nun etymologisch erklärt?
Geil stammt in unserem länderübergreifenden Sprachraum etwa aus dem 8. Jhdt., aus dem germanischen Wort gaila (lustig, lüstern) abgeleitet, oder gar vom nordischen geiligr / gailan (schön, erfreuen)? Wer weiss das schon so genau. In Lettland und Litauen stand die Sprachwurzel für wohllüstig und beissend, scharf. Auch wenn die heutige Jugend sich in der Bedeutung des Wortes einig ist, so sind es die Grundformen seiner Bedeutung ganz und gar nicht. Unzüchtig? Wildwachsend wie die Sprache in all ihren Auswüchsen? Geiz und Geier haben dieselbe Wurzel, zum Geier!
Mit der Hure tut sich der Sprachforscher vermeintlich leichter (vor allem kürzer), obzwar das Wort ebenfalls aus dem 8. Jhdt. stammt. Huor/e, Horon, Hora, sowie Hors und Horr in der männlichen Form. Liebhaber und Liebhaberin, Hurer. Bezeugt ist vom adjektiven Ursprung nichts mehr, weswegen flugs zum lateinischen carus gegriffen wird, lieb und teuer.
Liebhaberlüstig? Liebhaberscharf? Liebhaberschön? Teuerlieb? Lieblustig? Urwaldlüstern? Doppelt gemoppelt als Ausdruck der Begeisterung? Der Variationen bleiben einige, keine davon befriedigt. Aus welcher hohlen Gasse mag mir die Erleuchtung kommen?
Eins jedenfalls steht fest: Pets Beiträge, die ich in letzter Zeit vergeblich suche, waren teils so geil, hueregeil, also sehr, ums schweizerisch korrekt zu schreiben!
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