09.04.2003 12 02 mo #1082

Den Mann ein Tier zu nennen, heisst ihm schmeicheln. Er ist eine Maschine, ein Gummipeter auf zwei Beinen. Man behauptet, die Männer würden die Frauen benutzen. Benutzen wofür? Gewiss nicht zum Vergnügen.
06.04.2003 13 18 abe #1081
Denkenderweise in die Falle getappt.
Den Wahn verweigert das Wolfslamm.
Freien Geist bewahrt im innern Exil.
Die Ratten verscheucht, aber niemals
Gott über allem, König der Elemente.
Bin ihm Diener und Vollstrecker.
Gesegnet mit Kraft und Wissen.
Im Feuer geboren und gelöscht
den Durst nach Macht.
Die Massen bewegen, ich könnte
würde, täte, wenn nicht der Löwe
mir sagte, leg dich in den Schatten,
lausche der Schlange, es geht weiter.
Wozu Pyramiden bauen, wenn die
Wahrheit offenbar wird im Schwingen
einer Ähre? Besänftige die Rache,
den Hammer vermeide. Ein feiner
Kuss für die Kinder.
Nehmt die Worte. Singt diese
Lieder. Wozu noch Papier, wenn
der Wind uns zu den Sternen trägt?
Geld und Geltung, Vergeltung und
Heldentum verlassen die Paläste.
In jede Haut schlüpft eine Seele,
die frei ist von Gier. Verzeih mir.
Indianer haben Deutschland
genommen, es geht weiter.
06.04.2003 13 17 abe #1080
Für Kathrin
Ich weiss, dass du weisst, was ich weiss.
Ich höre, dass du singst, was ich fühl.
Du sprichst Bände über mich
und ich flüstre in den Wind.
Du kommst nicht her zu mir.
Und geh ich hin zu dir,
fauchst du mich immer an.
Was hab ich dir getan?
Gib mich endlich frei,
mein Herz gehört dir nicht.
Hörst du meinen Schrei?
Stummer kann er gar nicht sein.
Wer hat hier gelogen?
Wer leckt hier wessen Blut?
Also sei du endlich still.
Ich mache, was ich will.
Im Gefängnis bin ich frei.
Da kommst du nicht mehr mit.
Das Gegenteil ist zwei.
Ich fluche Dynamit.
Spuck es aus, sag es mir.
Was bin ich für ein Tier?
Und was wäre wenn?
Wenn ich mit dir penn?
Sprich mir nicht von Seele,
Wenn mein Herz zerbricht.
Auch ich hab gerne Kinder,
Wahrheit ist, es sticht.
06.04.2003 13 15 abe #1079
Ein Schrei in der Luft.
Das Karma zuckt.
Ich zittere und weiss
die Antwort nicht.
Ich suche im Auge
des Hurrikans, wo Gott,
der eine Frau ist und der
Teufel eine Affäre feiern.
Wasser, bringt mir Wasser
ich verdurste, bin gestorben.
Ich stehe immer wieder auf.
Ich lerne und suche den Schlüssel.
Den Schlüssel wofür?
Die Scheibe einschlagen.
Ich will rein!
Sprich mit mir.
Nimm mich an die Leine.
Zeige mir das Licht.
Bin ich zu weit gegangen?
Wie viele Tode kommen noch?
Kann Afrika überleben?
Nehmt die Welt von meinen Schultern.
Blende mich mit deiner Liebe.
Lösch das Feuer meiner Fragen.
Schweigen kann ich auch allein.
Wo lern ich brüllen wie ein Löwe?
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