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05.03.2003 17 13 van #1045
My father was a relentlessly self-improving
boulangerie owner from Belgium
with low grade narcolepsy and
a penchant for buggery.

My mother was a fifteen year old
French prostitute named Chloe with webbed feet.

My father would womanize, he would drink.

He would make outrageous claims like
he invented the question mark.

Sometimes he would accuse chestnuts of being lazy.

The sort of general malaise that only
the genius possess and the insane lament.

My childhood was typical.

Summers in Rangoon, luge lessons.
In the spring we'd make meat helmets.

When I was insolent I was placed
in a burlap bag and beaten with reeds
pretty standard really.

At the age of twelve I received my first scribe.

At the age of fourteen a Zoroastrian named Vilma
ritualistically shaved my testicles.

There really is nothing like a shorn scrotum...
it's breathtaking. I highly suggest you try it.

Die Jugend des Dr. Evil

05.03.2003 01 30 lk #1044
Moon over Berikon der Wunsc.jpg
ist der Vater des Gedankens, sagte er. ich hatte einen
Tag, der mir mein Alter bewusst machte. Das Ding
da oben scheint und scheint und scheint. Und ich ver-
blasse, langsam aber sicher. Was ihm eigentlich egal
sein dürfte. Dem da oben. meine ich.

04.03.2003 19 36 mo #1043
passatorondo.jpg

Abgrund - Antwortverweigerung - Bedrohlichkeit -
Einsamkeit - Erinnerung - Ersticken - Gold -
Härte - Innehalten - Kraft - Laut - leise -
Leuchten - Lügenmäntelchen - Oase -
Schweigemarsch - Seelenbad - Sehnsucht - Stille -
Unendlichkeit - Wortsterben - Vakuum -
Verletzungspause - Verschlucken -
Volksmund - Za Zen
?

Beredtes Schweigen ist in politisch totmetapherten Zeiten nicht nur
eine Volkeskunst der Schweiz. Angesichts dessen bleibt so manchem
nicht viel mehr als ein wortloser Aufschrei. Um wessen Hilfe, wurde
noch nicht beruhigend eruiert, vielmehr geriet etliches in
geschichtliche Vergessenheit, subtilste Zufriedenstellung einiger
Sofakartoffeln inkludierend.

04.03.2003 18 34 pet #1042
FUCK THE INDIFFERENCE

1.
Der mediale Diskurs in der Schweiz über den drohenden Krieg in Irak ist so schwächlich, dass das Land zu Recht als weltpolitisch irrelevant gilt. Der seriöse Recherchierjournalismus scheint tot zu sein. Es lebe die Meinung! Infotainment für erwachsene Babys. Was kann von einem solchen Land erwartet werden? Nachplappern hilft allemal. Selberdenken tut weh.

2.
Wo ist die von den nostalgiegeilen Rückspiegelpatrioten beschworene Tradition der guten Dienste geblieben?
Christoph M*rgeli seziert sie in seinem medizinhistorischen Museum. Wahrscheinlich entsteht eine Moulage, die in ihrer Gestalt verrät, dass es sie (die Tradition) gar nie gegeben hat. Doch das ist nur mit getrübtem Auge zu erkennen. Einige Museumsbesucher geraten ins Schwärmen und wünschen sich in die Enge zurück, wo sie heimlich ihren Wilhelm Tell hirnficken konnten.

3.
Um abzuschliessen bediene ich mir der immer gleichen Leier: Die Weltwoche und ihr Chefredakteur hätten dringend Ferien nötig. Es genügt nicht das Gegenteil zu behaupten, man muss es auch begründen können. Eigentlich müsste ich Leserbriefeschreiben werden. Irgendwie kackt mich das aber an. Deshalb sage ich nur: Die Weltwoche ist Scheisse. Die Weltwoche ist scheisse. Die Weltwoche besticht mit ihrer brillianten Scheisse. Es ist ein Stich ins Leere. Es lebe die Beliebigkeit!

975.
Für oder gegen den Krieg zu sein, das ist sexy. So sexy, dass die Leute ganz vergessen, wie es ist, zu ficken und gefickt zu werden. Sich eine Meinung bilden, ist wie zum Coiffeur gehen und sich ein Efilation Styling machen lassen.

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