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04.03.2003 00 53 pet #1039
Schweigen ist schön. Es gibt nichts Schöneres als die Stille. Ruhend die Möglichkeit betrachten die das Reden und Schreiben anzubieten hätte und trotzdem schweigen. Entweder weil alles schon besser gesagt oder geschrieben wurde, oder weil das Ausgedrückte so bodenlos abstrakt ist, dass man mit dem Hinzugefügten die Abstraktheit des bereits Gesagten ins Unerhörte steigert. Konkret: Der Schlaf ist immer noch die schönste Art selbstredend zu schweigen. Manchmal trifft man Menschen, die scheinen auch tagsüber zu schlafen, sie reden wie Sturzbäche. Manchmal auch trifft man Menschen, die schweigen tagsüber und scheinen in einem eigentümlichen Schlaf versunken zu sein. Wenn man ihnen die Frage nach ihrem Wachheitszustand stellt, schauen sie einen beleidigt an und haben allerlei Ausflüchte, die menschlicher Natur sind. Am liebsten sind mir immer noch die wachen Menschen. Wenn sie schlafen, dann schlafen sie, wenn sie wach sind, dann sind sie. Ich gehe jetzt schlafen und träume vielleicht davon, wie es wäre wach zu sein und nie mehr zu träumen. Erwachen werde ich, wenn mein Scheisswecker fiepst. Die Arbeit, die Arbeit, sie ist ein ungewöhnlicher Schlafzustand.
04.03.2003 00 37 lk #1040
 Goodbye my friend - maybe for forever
Goodbye my friend - Time waits for me
Who knows when we we'll meet again - if ever
Cos time keeps flowing like a river - to the sea
Alan Parsons Project - Time
27.02.2003 23 55 van #1038
 Der zwillingk ißt eyn lusstig, sanguinic wesen. Sein dencken und gesprech höret nimer auff.
Nichts neues unter der Sonne
24.02.2003 12 54 fun #1037
Werte Freunde,
die Erfolge des Sereno-Ernesto im Hauraki Golf bereiten nicht nur mir grosse Freude. Bereits liegen dem Syndikat Alinghi diverse Bewerbungen zur Austragung der nächsten Regatten in drei Jahren vor. Beste Karten soll dabei die Bewerbung einer Stadt 30km westlich von Lissabon haben.
Das kann es nicht sein.
Ich werde drum am nächsten Montag ein Dossier zur Austragung des nächsten Kräftemessens der Königsklasse des Segelssports auf dem Chatzensee einreichen. Ein allfälliges Ausbleiben von Wind könnte locker durch ein paar zünftig blasende Windmaschinen wettgemacht werden und den gestressten Städtern würde nebst Seefeld ein weitere Ort des Spektakels und der Entspannung geboten.
Wer zieht mit?
Mit briesigem Gruss,
Fabi
20.02.2003 02 11 mo #1035
Eiszeit
Gleissende Sonne. Tagsüber. Kurz vor Abenddämmerung ein Märschlein zum See. Wollene Unterhosen fanden sich nicht im Schrank. Wege, kaum ausgetrampelt. Schneeverweht, verfroren. Spuren, von denen Howie nie träumte. Step by step. Side by side. Gefrorenes Wasser, spiegelklar. Auf dem Grund gehen. Schauen. Risse. Zwiegespalten. Vorsicht. Das Eis ruft. Unter dem Schuh birst es. Gewalten. Der nahende Dottermond. Sich verblassend färbende Sonnenstrahlen beleuchten ihr Szenario. Atemwolken als Morseverständigung.
Auch heute wieder Wolken. Die des abfahrenden Zuges. Ein elfwöchiger Welpe zitterte auf dem Bahnsteig. Unbekannt. Schritte hinaus. Ins Leere. Nachhaus.
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