23.01.2003 14 38 lb #978

Verschwommen zwar, aber doch meine ich mich zu erinnern, gestern im Meyers im Heftchen Alles für Ihre EDV den weltkleinsten Drucker gesehen zu haben. Dieser Drucker ist von brother und ist nicht nur der weltkleinste, er ist zusätzlich auch noch ein Weltsensation. Fehlt nur noch, dass er nicht von dieser Welt ist. Der Preis ist übrigens ganz beträchtlich, so was um die 500 Franken. Drucken kann er erstaunlicherweise nicht im Weltformat. Sein Format sind Post-it Zettel.
23.01.2003 14 15 cis #977

We're perched headlong _____
________________ on the edge of boredom
We're reaching for death _____
_______ on the end of a candle
We're trying for something ______
___ Thats already found us
Jim Morrison, An American Prayer_____________
23.01.2003 11 47 km #976
Frisch von der Zitat-Theke:
"Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen.
Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Sapere aude! 'Habe Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!' ist also der Wahlspruch der Aufklärung."
Immanuel Kant, ein Gemeinplatz
23.01.2003 11 26 km #975
nateltragödchen: in drei kurzen akten
seit es sie gibt, hasse ich sie!
vor jahren wurde aus kurzweiliger not, besitz.
konnte nicht widerstehen:
die not, die not!
das versteht man doch.
ohne feste verpflichtung, dacht' ich mir;
in abwesenheit von not, ist es dann einfach da.
muss ja nicht angefasst werden;
nun ja.
notwendige gründe, die nicht hinreichend sind, lala...
ausser - wenn natürlich...
chor der vereinigten natelfetischisten [ungeduldig]:
die not, die not, sie ist jetzt tot!
und heute, heute, an diesem verfluchten tag!
ganz ohne not, da ich es mir schenken liess ...
mit verpflichtung diesmal, versteht sich.
einem geschenkten gaul schaut man nicht ins maul.
habe die letzten jahre zusammengerechnet;
wie dagobert seine taler geschichtet;
pragmatische einsicht des homo oeconomicus in mir,
und die geifernde reklame draussen vor der Tür'.
ich selber hab' mich nun rumgekriegt;
- brauch' aber trotzdem kein neues, verdammt!
aber, aber, mach mal halblang!
die verlockung war grösser als der verstand.
etwas, das ich nur in der not erstand,
verläuft mit dem neuen einfach im sand.
ich ergebe mich, in die wohlig beduselte gruft:
verdammt bin ich,
auf dass ich das neue trotzdem nun trage in meiner kluft.
chor der vereinigten natelfetischisten [lobpreisend]:
kommunikratie wir frohlocken dir!
ja, das nennt der gesunde menschenverstand dann normal.
ja, ich höre die falschen chöre singen: "hossianna, hossianna, die vernunft hat obsiegt".
wenn sie mir ihren gesang nur nicht durch all diese kanäle entgegenschrieen,
wäre ich einsichtig.
zum glück ist mein homo oeconomicus einer, auf den ich ganz gut verzichten kann,
es sei denn, ich lasse mich von ihm verneinen
wie geschehen.
du, der du bist der oeconomicus in mir:
WICHT!
ich hasse dich!
o.k. dann lesen
wir eben unseren marx.
smith liest mit.
und der verstand
sagt leise zu mir selbst
ich bin gewesen.
chor der vereinigten natelfetischisten [rasend]:
verstand! verschwind! auf dass die wüste wird zum legoland!
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