16.01.2003 18 48 lb #921
Gelungene Auflˆsungen von Einleitungen durch Schlagzeugeins‰tze I
16.01.2003 01 40 lk #918
 als ich ihn kennenlernte, dachte ich gleich, er nehme es mit der
wahrheit wohl nicht so genau. als ich dann das foto entwickelt
hatte, bestätigte sich: er wollte nicht zuviel preisgeben. schade.
15.01.2003 18 07 fun #916
Francis Bacon wird kommen.
15.01.2003 00 42 pet #915
Ja, irgendwie fürchte ich mich. Nein nicht vor Frauen, auch nicht vor meinem Computer, ich fürchte mich vor mir selber. Eben komme ich von einer Bar zurück, deren Name mir nicht nennenswert erscheint. Die Bardame war nicht freundlich zu mir, weil ich kein Geld mehr hatte um das Bier zu bezahlen. Glücklicherweise beglich ein netter Peruaner meine offene Rechnung. Ich habe ihm dafür mein Ohr geliehen. Ja, er spricht noch nicht sehr gut deutsch, hat aber im Laufe des Abends mein spanisches Sprachverarbeitungszentrum herausgefordert. Dafür muss ich ihm dankbar sein und natürlich für das Bier, meine ich. Ja, wir haben über Frauen gesprochen. Ja, er hat gesagt alle Schweizer und Schweizerinnen seien schwul. Ja, ich habe ihm beigepflichtet. Ja, wir haben über Politik gesprochen. Er hat zur peruanischen Politik aber nicht viel zu sagen gehabt. Er hat auch gesagt, dass er für den peruanischen Markt Songs texte. Die erste CD konnte 6000 mal verkauft werden, die zweite 3000 Mal. Wird alles schwarz kopiert und ist deshalb ein Erfolg, in seinen Augen. Wird es wohl sein, wenn er das sagt. Ja, wir haben vorallem über europäische und amerikanische Frauen gesprochen. Ja, wir waren nicht immer sehr taktvoll, aber ausser der fünfzigjährigen Bardame waren nicht viele weibliche Gäste mit offenem Ohr im Lokal. Ja, ich bin leicht betrunken, ich gebe es ja zu. Ja, ich werde morgen Abend wieder brav sein. Ja. Ist ja alles noch harmlos, ja, ja. Nein, ich habe mit dieser Mitteilung meine Furcht nicht überwunden. Ja, ich werde den Beitrag Morgen wegen Nüchternheit wieder löschen. Ja, sowas macht immer wieder Spass. Spass, haahaha. Ja, ja.
14.01.2003 22 30 dab #914
Aufruf
schonmal $1000000/h Mehrwert erzeugt?
Werdet distributed proofreaders
-- freie Texte für freie Bürger. Macht eine Seite pro
Tag, als Morgenritual oder so, oder auch nur eine Seite pro Woche. Es ist für die Menschheit!
PS: projekt.gutenberg.de, schäm dich!
Namen geklaut, und dann mühsam zerstückelte html-Texte
mit Kommerz-Menubar. Wir wollen
ein file pro Text, frei propagiert
über anonymous ftp Server.
Jemand sollte alle deren Texte nehmen
und ins echte pg überführen.
Heiliger Gensfleisch, man muss sich
Klau-Bots schreiben, um an die Texte
ranzukommen!
PPS: Oh, und chapeau an gnutenberg
hart am Abgrund
14.01.2003 22 18 van (über SMS) #913
Busreklame: "Papa? (bild eines fragend sabbernden niedlichen säuglings) www.gentest.ch"
14.01.2003 19 58 mo #911

Im Jahrhundert Ludwigs des XIV., als der Lebenshunger gross war, legte die offizielle Kultur den Akzent auf die Verleugnung der Lüste und des Fleisches. Sie erinnerte unablässig daran, dass das irdische Leben nur unvollkommene Freuden bietet und Gott die einzige Quelle des wahren Glücks ist. Ein solcher Diskurs, ... wird heute nicht mehr akzeptiert. Wir brauchen Abenteuer und Erotik, denn wir müssen uns ständig einreden, das Leben sei wunderbar und erregend; und natürlich haben wir genau daran so unserere Zweifel.
Keine Sexualität, kein Ehrgeiz, keine grossen Zerstreuungen. Ich weiss nicht, was ich dazu sagen soll. Ich habe den Eindruck, dass alle so sind. Ich halte mich für einen normalen Menschen. Vielleicht nicht bis ins letzte Detail, aber wer ist schon ein ganz normaler Mensch, na¿ Sagen wir, ich bin zu 80 Prozent normal.
Nachsatz: Heutzutage glaubt jedermann zwangsläufig irgendwann in seinem Leben, gescheitert zu sein.
Frei nach: Michel Houellebecq, Ausweitung der Kampfzone, erschienen bei rororo
14.01.2003 07 53 fun #909
Minimalist.
13.01.2003 23 53 plu #908
Frühling im Gemüsegarten - Kontermine
13.01.2003 23 34 plu #907
13.01.2003 21 07 km #904
 aozols@msn.com freut sich auch über e-mails.
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